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Gala-Abschied für Dominique Caron

Pressemitteilung Eutin, den 01.09.2019
Mit einem umjubelten Gala-Programm „Viva la Musica!“ setzten die Eutiner Festspiele am 31. August den fulminanten Schlusspunkt unter ihre 69. Saison. Das Konzert zur Verabschiedung der Intendantin Dominique Caron war ausverkauft und krönte so eine erneut erfolgreiche Saisonbilanz.

Anerkennende Abschiedsworte durch Landtagspräsident Klaus Schlie und Mitgesellschafter der Eutiner Festspiele Dr. Joachim Scheele

Geschäftsführer Falk Herzog äußerte sich in einer Pressemitteilung hochzufrieden über die Entwicklung: „Wir sind froh, dass die Gala sowie unsere Inszenierungen der Oper ‚Ein Maskenball‘, des Musicals ‚Kiss me, Kate‘ und des Weber-Projekts ‚Abu Hassan‘ so großen Anklang bei Publikum und Kritik gefunden haben. Insgesamt haben 31.000 zahlende Gäste in diesem Sommer unsere Aufführungen besucht, das ist nach dem Rekordbesuch im Ausnahmesommer 2018 das zweitbeste Ergebnis für die Festspiele seit 2008. Diese tolle Resonanz spornt uns an, auch in Zukunft dem Ruf der Eutiner Festspiele als mitreißendes Musiktheater im Norden gerecht zu werden.“

Dass die Veranstaltungen auf der Seebühne überregional attraktiv sind, belegt nach Herzogs Angaben eine erste Auswertung der Kundenadressen. Demnach hatte etwa die Hälfte der Festspiele-Gäste einen Anreiseweg nach Eutin von mehr als 50 km. Bemerkenswert dabei sei, dass jeder sechste Gast aus der Metropolregion Hamburg stamme. Auch der Zuspruch der Eutiner sei deutlich gestiegen. Herzog: „26 Prozent aller verkauften Karten haben Kunden im Umkreis von 20 Km erworben, direkt aus Eutin kamen 2870 Buchungen. Dieser Entwicklung freut uns sehr.“

Solisten des Gala-Abends 2019; (v.l.) Taras Konoshchenko, Tomohiro Takada, Milana Butaeva, Eduardo Aladrén, Hale Soner, Camila Ribero-Souza

Zur Verabschiedung von Dominique Caron würdigten erst der Festspiele-Gesellschafter Dr. Joachim Scheele auf der Seebühne, danach Geschäftsführer Herzog in interner Runde die bleibenden Verdienste der Intendantin.

Ihre Laudatio: Seit der Saison 2012 hätten Carons großes musikalisches Herz und ihr exzellentes Gespür für außergewöhnlich gute Stimmen auf der Opernbühne, gepaart mit menschlicher Verbindungskraft, viel Charme und Eloquenz, bestens zum Wohle der Festspiele gewirkt. Auch Landtagspräsident Klaus Schlie war des Lobes voll über Carons achtjährige Amtszeit in Eutin. Sein Credo: „Dominique Caron hat den Eutiner Festspielen künstlerisch eine Seele und strahlendes Leben verschafft.“

Stimmungsvoll: Der Eutiner Festspielchor und der Eutiner Kantorei gemeinsam auf den Rängen der Tribüne bilden den „Gefangenenchor“ aus Verdis berühmter Oper Nabucco

In ihren persönlichen Abschiedsworten zum Gala-Abend betonte Dominique Caron, dass die Liebe zur Musik ihr größtes Anliegen sei und sie dafür bei den Festspielen viel Unterstützung gefunden habe. Sie gehe, „wie es sein soll, nämlich wenn es am schönsten ist“, und mache jetzt in Eutin den Weg frei für Neues.

Der Eutiner Festspielchor und der Eutiner Kantorei

In ihrer 70. Saison präsentieren die Eutiner Festspiele die Puccini-Oper „Madama Butterfly“ (Regie: Prof. Igor Folwill) und das Musical „Ein Käfig voller Narren“ (Regie: Hardy Rudolz). Außerdem stehen drei Konzertabende sowie ein Jugendprojekt mit Weber-Bezug auf dem Programm. Der Vorverkauf mit 15 Prozent Frühbucherrabatt bis zum 30. November und interessanten Abos startet am 16. September.

Hilary Griffiths dirigiert die große Besetzung des Orchesters KaPhiL! auf der Festspielbühne

Vier Eichen bewegen die Grünen

Eutin, den 26.08.2019
Wegen Leberpilzbefall mussten im Weberhain drei Eichen gekappt und eine ganz gefällt werden. Die uralten Bäume umrahmten das Weberdenkmal Ecke Weberstraße – Charlottenstraße. Das rief gleich „die Grünen“ auf den Plan, die sich schlecht informiert fühlten. Der Pilz hatte die Bäume schon so sehr geschwächt, dass sie zu einer Gefahr für den Verkehr geworden waren. Es musste etwas getan werden.

Jeder Baum Muss gepflegt werden und Ersatzpflanzungen müssen den Bestand sichern ist die Meinung von Monika Obieray und Christina Balzer und Ralf Langenstück wunderte sich, dass nicht einmal auf das artenschutzrechtliche Gutachten gewartet wurde. Wir erinnern uns, Zur Gartenschau haben auch „die Grünen“ der Fällung von 300 Bäumen zugestimmt. Eine Ersatzpflanzung kann kurzfristig keinen Alten Baum ersetzen.

Neben den einen Stumpf wurde wenigstens das abgesägte Stück gestellt, in dem der unter Schutz stehende Juchtenkäfer gefunden wurde.

Eremit er wird auch Juchtenkäfer genannt (Osmoderma eremita), Weibchen - Foto: Siga - photo made by myself, Gemeinfrei

Nach Auskunft der unteren Naturschutzbehörde dürfen auch Naturdenkmäler gefällt oder gekappt werden, wenn nach der Naturdenkmal-Verordnung eine Genehmigung vorliegt. Diese Erfolgt erst nach einem Gutachten, bei dem auch Insekten, Vögel und Fledermäuse berücksichtigt werden. Geschützte Bäume werden von der Behörde regelmäßig, belaubt und unbelaubt überprüft. Bis auf einen Baum, der gekappt stehen bleibt, werden die anderen ganz entfernt, wenn der Artenschutz das zulässt.

Eutiner Tafel zieht um

Eutin, den 25.08.2019
Eutiner Tafel zieht um Die Räume im Hinterhaus der Königstraße mussten geschlossen werden, da das Haupthaus eine Feuertreppe bekommen muss. Am 2. September wird der Betrieb in den neuen deutlich größeren Räumen am Hochcamp 45 wieder aufgenommen, Die Einweihungsfeier ist am bundesweiten Tag der Tafel, am 28. September.

Nachhaltige Zukunft

Eutin, den 25.08.2019
Am Freitag stellten Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der Johann-Heinrich-Voss-Schule ihre Projekt vor, die unter dem Motto „Nachhaltige Zukunft“ standen.

Die entwickelten Konzepte gingen durch viele Bereiche des Klima- und Umweltschutzes. Das Ersetzen der Leuchtstoffröhren in der Schule durch LED-Röhren erläuterte eine Gruppe. Sue hatten errechnet, dass der Stromverbrauch halbiert werden kann. Eine andere Arbeitsgruppe möchte die Verkehrsführung der Innenstadt deutlich fahrradfreundlicher gestalten und wieder andere Jugendliche hatten sich die Themen Abfallvermeidung und Abfallverwertung vorgenommen.

Bei Ihren Recherchen hatten sich die Jugendlichen mit Vertretern der Stadtwerke, des Zweckverbandes und Geschäftsleuten unterhalten und das Internet durchforstet.

Nun besteht die Hoffnung, dass die entsprechenden Stellen diese Vorschläge ernst nehmen und handeln.

25 Jahre Stadtwerke

Eutin, den 25.08.2019
Seit 25 Jahren können in Ostholsteins Kreisstadt die Haushalte ihren Strom von den Eutiner Stadtwerken beziehen. Eine Erfolgsgeschichte die bis heute anhält. Neben Strom ist mittlerweile auch Kabelfernsehen, Internet und Telefon dazugekommen.

In den dreißiger Jahren hatten die Eutiner Politiker die Stromversorgung an noch den Landesverband des Fürstentums Lübeck verkauft um den Schuldenberg abzubauen, in den späten achtziger Jahre wurde dann der Rückkauf beschlossen, will der Stadt viele Millionen Mark an Konzessionsabgaben verloren gegangen waren.

Am Freitag wurde dieses Jubiläum gebührend gefeiert.

Startwerke-Mitarbeiter am See

Eutiner Stadtfest eröffnet

Eutin, den 16.08.2019
Gestern, Donnerstag, startete das Eutiner Stadtfest 2019 mit einer Party in der Stadtbucht. Trotz des schlechten Wetters waren viele Menschen gekommen, lauschten der Musik und labten sich an den angebotenen Speisen und Getränken.

Bürgervorsteher Dieter Holst neben Claudia Falk

Als Bürgervorsteher Dieter Holst die Grußworte der Stadt überbrachte hatte der Regen nachgelassen und blauer Himmel wurde sichtbar. In seinen Worten lobte Holst die Leistung von Claudia Falk und ihrem Team, es ist wieder gelungen eine schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Bis zum Feuerwerk mit Lasershow hatte sich die Besucherzahl noch deutlich erhöht. Das Feuerwerk hatte im Vorfeld für Unstimmigkeiten gesorgt, da Eutin den Klimanotstand ausgerufen hat und die Belastung durch Feinstaub doch beträchtlich ist.

An Sonnabend geht das Stadtfest mit dem Großflohmarkt weiter, die ganze Innenstadt wird zu einem riesigen Basar. Auf 3 Bühnen wird Musik und Kleinkunst geboten. Sonntagabend endet das Fest mit „Vorsicht Schnulze“, Beginn 17.00 Uhr auf dem Markt.

Stadtbucht

Feuerwerk

Lasershow

Das Programm

Eutin, den 12.08.2019
Samstag

„Stadtwerke-Bühne“ | Marktplatz

10.00 Uhr Klaroscuro | Akustik-Duo
12.00 Uhr Eröffnung Bürgermeister C. Behnk mit Tourismus-Chef Martin Klehs
12.30 Uhr Oliver J. Ehmsen | Mitsingkonzert für die ganze Familie
13.30 Uhr Limited Edition | Rockband
17.00 Uhr The Old Sox | Musik der 60er und 70er
20.00 Uhr SIM Special | Party Groove Band

„Show-Paddock“ | Marktplatz

10.00 Uhr Ponyreiten*
11.30 Uhr Show-Zirkus | Greta, 8 J. & ihre Freunde
12.15 Uhr Ponyreiten*
13.00 Uhr Westernreiter Hauke Themer „Horsemanship & Trail“
13.30 Uhr Buntes Pferde-Showprogramm* „Faszination Pferde“
14.30 Uhr Ponyreiten*
15.30 Uhr Westernreiter Hauke Themer „Horsemanship & Trail“
16.00 Uhr Rasoul | Mitmach-Salsa-Tanz
18.00 Uhr Zumba mit Clever Fit *Reitstall Fissau

„LN-Bühne“ | Stadtbucht

11.00 Uhr Vanessa & Carolyn Block | Musik-Duo Singer-Songwriter
12.30 Uhr Der Wetterprophet | Musik-Duo Neue Deutsche Musik
14.30 Uhr KarmaKarakta | Musik-Duo Pop Rock & Singer-Songwriter
16.45 Uhr Andrew Marzi | Gitarre & Gesang
18.00 Uhr Ferryman | Irish Folk & More

Musik-Tower | Büchereiwiese

14.00 Uhr Kampfkunst Academy | Löwentanz
14.30 Uhr Einradkür | TSV Fissau
20.00 Uhr „Party Total“ mit den „DJ‘s Sascha Dobbert & Florian Stolz“

Sonntag

„Stadtwerke-Bühne“ | Marktplatz

10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
11.00 Uhr LFG-Band | Rock & Singer Songwriter
12.30 Uhr Cookie for a Cat | Akustik-Duo
14.00 Uhr Hörbie Schmidt Band | Rockin‘ The Blues
17.00 Uhr Vorsicht Schnulze | Eutiner Kultband

„Show-Paddock“ | Marktplatz

11.00 Uhr Ponyreiten*
12.30 Uhr Buntes Pferde-Showprogramm* „Pferde erleben pur“
13.30 Uhr Hundewelt Duwensee | Vorführung & Einblicke in das Hundetraining
14.00 Uhr Westernreiter Hauke Themer „Horsemanship & Trail“
14.30 Uhr Show-Zirkus | Greta, 8 J. & ihre Freunde
15.00 Uhr Ponyreiten*
16.30 Uhr Buntes Showprogramm* „Faszination Pferde“
17.00 Uhr Westernreiter Hauke Themer „Horsemanship & Trail“ *Reitstall Fissau

„LN-Bühne“ | Stadtbucht

11.00 Uhr Kalle Dietrich | Musik-Duo
16.00 Uhr Marius Müller Westernhagen | Cover

Musik-Tower | Büchereiwiese

16.00 Uhr Kinder- & Teens-Party mit DJ Sascha
17.30 Uhr Musik zum Tanzen mit DJ Sascha

Im Oktober beginnt der L M K-Umbau

Eutin, den 14.08.2019
Eutins Kaufhaus wird Verkaufsfläche zu Wohnraum umbauen, In den beiden oberen Etagen entstehen ab Oktober 24 Wohnungen. Vom 1 Zimmer Appartement bis zur 3 Zimmer-Wohnung ist für jeden Anspruch etwas zu haben. Jede Wohnung wird einen Balkon oder eine Loggia und einen Parkplatz bekommen und ist mit dem schon vorhandenen Fahrstuhl zu erreichen. Zwei neue Dachterrassen können von allen Bewohnern genutzt werden.

Das Erdgeschoss soll ein anspruchsvolles Modehaus werden, zurück zu den Wurzeln. Mit guter, individueller Beratung. Gerade die Beratung haben viele Kunden in einigen Abteilungen des Kaufhauses vermisst. Das Einkaufen soll wieder ein Erlebnis werden, Stoffe anfassen, direkt anprobieren und gleich mitnehmen.

Die Rolltreppe so wie einige Wände werden weggerissen, das gesamte Gebäude energetisch saniert die Fenster ausgetauscht und das bei laufendem Betrieb. Zu Guter Letzt bekommt das Haus noch eine neue locker gestaltete Fassade. Nur die Haupteingänge bleiben erhalten.

Schon im September eröffnet an der Stelle des Lila-Bäckers ein Bistro. Warme Suppen und Paninis werden dort zu genießen sein.

Unter www.city-quartier-eutin.de, soll regelmäßig über die Fortschritte berichtet werden.

Abschied von Henning Schröter.

Eutin, den 12.08.2019
Am 1. Februar 2018 übernahm Henning Schröter für den Posten des Eutiner Bauamtsleiters, zum 30. September 2019 hat er wieder gekündigt. Aus persönlichen Gründen möchte Schröter wieder an seinem Wohnort in Hamburg arbeiten. Er wird dort wieder eine Anstellung als Architekt annehmen.

Mit einem weinenden Auge verlässt er Eutin das ihm sehr ans Herz gewachsen war. Die Familie und er sehen aber seine Zukunft in Hamburg.

Bürgermeister Carsten Behnk und die Verwaltung bedauern das Weggehen und bedanken sich für die gute unkomplizierte Zusammenarbeit. Die Lücke soll auch schnellstmöglich wieder geschlossen werden, was wieder mit einem großen Aufwand durch das Bewerbungsverfahren verbunden ist. Carsten Behnk wünscht sich wieder eine Architektin oder einen Architekten. Die Fachbereichsleitung Bauen, Stadtentwicklung und Klimaschutz braucht jemanden mit Erfahrung.

Henning Schröter hat viel auf den Weg gebracht, diese Projekte werden natürlich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauamtes weitergeführt.

Wir wünschen Henning Schröter und seiner Familie für die Zukunft alles Gute!

Gärtner für Umwelt und Klima

Eutin, den 12.08.2019
Manuell, auf Knien rutschend, entfernten heute die Stadtgärtner Unkraut in der Stadtbucht. Eine mühsame Arbeit, aber es lohnt sich. Viel gründlicher als mit dem Gasbrenner, bei dem nur die grünen Blätter verbrannt werden, packt man so das Übel bei der Wurzel. Ein 6 cm langes Stück zeigte man mir als Beweis.

„Das mit dem Brenner entfernte Kraut ist in kürzester Zeit wieder da“ sagte mir der Verantwortliche. Nur für die Stadtbucht werden jedes Mal zwei 11 Literflaschen Gas verbrannt. So ist es nicht nur nachhaltiger, es wird kein CO2 produziert und keine unnötige Wärme in die Luft geblasen.

Danke für den aktiven Klimaschutz.

Gärtner in der Stadtbucht

Eutiner Stadtbucht

Stadt Eutin sucht eine neue Fachbereichsleitung Bauen, Stadtentwicklung und Klimaschutz

Eutin, den 12.08.2019
Die Stadt Eutin wird die von Oktober an vakante Stelle der Fachbereichsleitung Bauen, Stadtentwicklung und Klimaschutz sobald wie möglich ausschreiben. Der bisherige Fachbereichsleiter, Henning Schröter, verlässt nach nur anderthalb Jahren den Standort. Der 45jährige Architekt hat aus persönlichen Gründen gekündigt und wird künftig wieder an seinem Wohnort in Hamburg tätig sein.

„Wir bedauern den Wechsel von Henning Schröter sehr. Er hat sehr viel angeschoben, dafür möchte ich ihm auch persönlich danken, und wir alle hier im Rathaus und im Fachbereich Bauen haben sehr gerne mit ihm zusammen- gearbeitet. Für die Zukunft wünschen wir ihm und seiner Familie alles Gute“, sagte dazu Eutins Bürgermeister Carsten Behnk. „Natürlich werden die laufenden Projekte weiter in den Fachdiensten, die übrigens sehr gut besetzt sind, vorangetrieben und abgearbeitet. Dennoch reißt der Fortgang von Henning Schröter natürlich eine Lücke, die wir baldmöglich wieder schließen möchten,“ so der Bürgermeister weiter.

„Für unsere vielfältigen Aufgaben und Vorhaben wünschen wir uns wieder eine Architektin oder einen Architekten mit Erfahrung vor allem in der Abwicklung großer Projekte. Wir haben noch viel vor am Standort und mit der laufenden Stadtsanierung und weiteren großen Projekten wie der Schulentwicklung, der Sanierung der Historischen Reithalle und dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses warten spannende Aufgaben und ein tolles, motiviertes Team auf die künftige Fachbereichsleitung“, sagte Carsten Behnk.

„Eutin ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich werde die Stadtentwicklung natürlich interessiert weiterverfolgen“, so Henning Schröter. „Gemeinsam mit meiner Familie habe ich entschieden, dass meine berufliche Zukunft an unserem Wohnort in Hamburg liegt. Ich bedanke mich bei Bürgermeister Carsten Behnk und den Kolleginnen und Kollegen im Fachbereich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Stadtfestwochenende

Pressemitteilung Eutin, den 08.08.2019
Die Stadt Eutin freut sich auf ein großes buntes Stadtfestwochenende mit Großflohmarkt von Donnerstag, 15. August, bis Sonntag, 18. August. Die BesucherInnen erwartet ein buntes Erlebniswochenende mit zahlreichen Flohmarktständen in der Innenstadt, Gastronomieangeboten, einem breiten Musikprogramm und vielen Beiträgen und Mitmachaktionen von Vereinen aus der Stadt. Der Eutiner Wochenmarkt fällt an dem Wochenende (Samstag 17. August) in Absprache mit den Marktbeschickern aus!

Öffnungszeiten + Flächen:
Donnerstag, 15. August 2019, 18 – 23 Uhr
Eröffnungsparty an der Stadtbucht mit Livemusik und Feuerwerk

Samstag, 17. August, 10 - 23 Uhr
Sonntag., 18. August 2019, 10 - 20 Uhr
35. Stadtfest auf 12 Straßen und Plätzen, mit 3 Bühnen und einem "Show-Paddock"

Der Großflohmarkt mit Trödel, Kunsthandwerk, Handel und Mitmachaktionen findet am Samstag und Sonntag von 10 - 18 Uhr in den umliegenden Straßen statt.

Folgende Straßen und Plätze werden bespielt:
Marktplatz, Peterstraße, Königstraße, Schlossplatz, Büchereiwiese, Parkplatz am Amtsgericht, Jungfernstieg, Schlossstraße, Am Rosengarten (eingeschränkt aufgrund der Sanierungsarbeiten), Lübecker Straße, Stolbergstraße, Stadtbucht (Seepromenade)

Kinderflohmarkt:
Am Sonntag findet im Jungfernstieg ein kostenloser Kinderflohmarkt statt. Das Anmeldeformular steht zum Download unter www.stadtfest-eutin.de zur Verfügung.

Teilnehmen dürfen Kinder bis 12 Jahre. Verkauft werden können Dinge, die aus dem "Besitz" oder "Gebrauch" des Kindes stammen (Kleidung, Spiel- und Sportsachen etc.)
Parkmöglichkeiten:
Am Stadtgraben | Ihlpool/Voßplatz | Berliner Platz | am Bahnhof | Schwimmhalle | Segenhörn | Kreisverwaltung | Teilabschnitt der Oldenburger Landstraße | Parkplatz an den Torhäusern, "Alter Bauhof"

Weitere Informationen zum Stadtfest:
www.stadtfest-eutin.de

Achtung: Am Stadtfestwochenende findet auch die nächste Fundsachenversteigerung der Stadt Eutin statt. Am Samstag, 17. August 2019, ab 10 Uhr, vor dem Gebäude „Weidestraße 15 c“ (ehemals Sozialkaufhaus Kinderschutzbund). Erst können die Sachen in Augenschein genommen werden – dann erfolgt ab 10.30 Uhr die Versteigerung. Es sind u. a. 26 Fundfahrräder im Angebot!

Stadt Eutin sucht Schiedsleute

Pressemitteilung Eutin, den 06.08.2019
Die Stadt Eutin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Neubesetzung des Schiedsamtes eine Schiedsfrau/einen Schiedsmann. Die Wahlzeit beträgt 5 Jahre.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Eutin, die den Anforderungen nach § 2 Schiedsordnung Schleswig-Holstein entsprechen, also u.a. das 30. Lebensjahr vollendet haben, nicht unter Betreuung stehen und die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzen, können sich bis zum 24. August 2019 um das Amt bewerben. Die Wahl erfolgt durch die Eutiner Stadtvertretung.

Interessierte erhalten weitere Auskünfte bei Herrn Duus vom Fachdienst Öffentliche Sicherheit, Albert-Mahlstedt-Straße 13, Tel. 04521 - 793 205 oder E-Mail: m.duus@eutin.de .

Verkehrssituation in der Holstenstraße und den angrenzenden Bereichen

Eutin, den 06.08.2019
Der 1. Stellv. Bürgermeister Sascha Clasen läd zu einer Anliegerinformationsveranstaltung ein.

Man möchten zusammen mit den Eutinern die Verkehrssituation in der Holstenstraße diskutieren und die Probleme, Wünsche und Bedürfnisse erörtern.

Am 19.08.2019 um 18.00 Uhr können iteressierte Bürger in die Aula der Johann-Heinrich-Voss-Schule in die Bismarckstraße 14 kommen.

Das beauftragte Planungsbüro für Verkehrstechnik WVK sowie die Verwaltung werden Ihnen für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.

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2019 verspricht zweitbeste Bilanz der Eutiner Festspiele seit 2018

Pressemitteilung Eutin, den 05.08.2019
In einer Zwischenbilanz zeigte sich Falk Herzog, Geschäftsführer der Eutiner Festspiele, am 5. August mit dem bisherigen Verlauf der Saison 2019 „sehr zufrieden“. Die Reaktionen des Publikums und in den Medien auf die Inszenierungen von Oper und Musical seien überwältigend positiv, diese gute Resonanz zeige sich auch in der Konzertkasse. Aktuell seien knapp 29.000 Karten verkauft worden. Bis zum Saisonfinale am 31. August stünden noch zwei Aufführungen der Verdi-Oper „Ein Maskenball“ und sogar fünf Vorstellungen des Cole-Porter-Musicals „Kiss me, Kate“ auf dem Programm.

Falk Herzog: „Ich bin sicher, dass wir am Ende mit mindestens 30.000 Besuchern unser wirtschaftliches Plansoll erreichen. Damit würden wir das zweitbeste Ergebnis seit 20 Jahren erzielen und zeigen, dass unser Besucherrekord im Ausnahmesommer 2018 nicht nur ein wetterbedingter Glücksfall war. Die Festspiele sind wieder eine feste Größe für Musikfreunde in ganz Norddeutschland.“

Als besonders erfreulich wertete der Geschäftsführer, dass sich die Nachfrage prozentual nahezu gleichmäßig auf Musical und Oper verteilt. Dass der Gala-Abend zum Abschied der Intendantin Dominique Caron mit einem reinen Opernprogramm fast schon ausverkauft sei, bestärke zudem die Festspiele darin, auch in Zukunft beide Spielarten des Musiktheaters anzubieten. „Wir wollen neue Freunde gewinnen, ohne die alten zu vernachlässigen“, betonte Herzog.

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70. Saison der Eutiner Festspiele mit Puccini-Oper und „Ein Käfig voller Narren“

Eutin, den 05.08.2019
Die Eutiner Festspiele präsentieren im Sommer 2020 auf der Seebühne die Oper „Madama Butterfly“ und das Musical „Ein Käfig voller Narren“. Das gab Geschäftsführer Falk Herzog am Montag, 5. August, in einer Presseerklärung bekannt.

Herzog: „Die Oper bleibt traditionsbewusst eine Herzenssache für die Festspiele. Wir setzen aber ebenso zielstrebig den 2018 eingeschlagenen Weg fort, mit zeitgemäßen Musicals frisches Besucherinteresse für Eutin zu wecken.“

Nach seinen Worten soll die Werkauswahl beim Musiktheater dem Publikum ein betont kontrastreiches Programm bieten. Gemeinsam sei aber beiden Stücken, dass sie sehr bühnenwirksam die Auseinandersetzung mit fremden Lebenswelten behandelten – auch aus Sicht der Festspiele, so Herzog, ein unverändert aktuelles Thema der Menschheitsgeschichte.

Die Oper von Giacomo Puccini, 1904 in Mailand uraufgeführt, zeigt die Tragödie einer Geisha, die an der Liebe zu einem in Japan leichtlebig handelnden US-Marineleutnant zerbricht. Das melodramatische Werk ist in Eutin erstmals vor 20 Jahren aufgeführt worden; 2020 wird „Madama Butterfly“ auf Italienisch gespielt. Die Inszenierung leitet der erfahrene Opernregisseur Igor Folwill, langjährig auch als Professor für szenische Einstudierung und Regie an der Hochschule für Musik in Köln tätig.

„Ein Käfig voller Narren“ inszeniert wieder Hardy Rudolz, seit 2018 Leiter Musical bei den Festspielen. Das Stück spiegelt auf komödiantische Weise die familiären Nöte eines homosexuellen Paares aus dem Travestie-Metier, die wohl bekannteste Melodie daraus ist der Kulthit „I am what I am (Ich bin, was ich bin)“. Ebenso wie das 1983 von Jerry Herman komponierte Musical war „La Cage aux Folles“ zuvor im Kino international ein Kassenschlager.

Neben den beiden Bühnenwerken planen die Festspiele im nächsten Jahr auf der Seebühne zwei Konzerte im Galaformat und im kleineren Rahmen auch wieder ein Opernprojekt für Jugendliche. „Außerdem findet 2020 die 70. Saison im Schlossgarten statt. Das wollen wir mit einem besonderen Eröffnungsprogramm auf den musikalischen Spuren von Carl Maria von Weber feiern“, kündigte Herzog an.

Genaue Informationen zu allen Terminen und dem Ticketverkauf gibt es zum Ende der laufenden Saison.

Neues Ultimatum beim Witwenpalais.

Eutin, den 02.08.2019
Das erste Ultimatum lief am 28. Juni aus, jetzt gibt Daniel Fey der Stadt Eutin Zeit bis zum 30. September einen seiner Vorschläge anzunehmen. Fey wollte 2.900.000,-- Euro von der Stadt für das Witwenpalais haben, er war auch bereit ein wenig herunter zugehen. Sein zweites Angebot ist ein langfristig angelegter Mietkauf über 26 Jahre für 6.000,-- Euro monatlich plus Abschlagzahlung. Allerdings hatte er zur Auflage gemacht, dass die anfallenden Renovierungen auch von der Stadt getragen werden, das kann sehr teuer werden.

Fey droht, dass er schon einen Mietvertrag abgeschlossen hat, der in Kraft tritt, wenn die Stadt nicht zugreift. Der Mieter wird dann ein islamistischer Verband der die Räume zur Ausübung religiöser Tätigkeiten nutzen wird. Noch sind von dem Hauseigentümer jedoch keine Namen oder islamistische Vereinigungen genannt worden.

Die Änderung des Bebauungsplanes, die jetzt in Angriff genommen wurde soll laut Verwaltungsvorlage, die Nutzungen innerhalb des Witwenpalais überprüfen und neu formulieren. Das Gebäude soll der Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich gemacht werden. Jetzt schon ist nicht jede Art der Nutzung erlaubt.

Daniel Fey meint zu dem Beschluss, das die Änderung zu spät kommen wird, Er will Fakten schaffen, bevor die neuen Bestimmungen gelten.

Die Stadt lässt sich nicht durch Drohungen beeinflussen meint Bürgervorsteher Dieter Holst (CDU), er hätte die Verkaufsverhandlungen lieber ohne die Öffentlichkeit gehabt. Hans-Georg Westphal (SPD) beharrt auf das ursprüngliche Angebot der Stadt von 1,6 Millionen Euro, dann würde die SPD zustimmen und Monika Obieray halt die Aussagen von Herrn Fey für leere Drohungen, bis er Konkretes vorlegt.

Sondersitzung des Stadtentwicklungsausschusses

Eutin, den 01.08.2019
In einer Sondersitzung des Stadtentwicklungsausschusses wurde gestern die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans142 beschlossen. Dafür mussten die Ausschussmitglieder extra ihre Sommerpause unterbrechen. Von Herrn Mathias Rachfahl (CDU) wurde auch die Dringlichkeit in Frage gestellt.

Betroffen ist das Gebiet zwischen dem Professor-Hofmeier-Gang, dem Parkplatz „Am Stadtgraben“, der Königstraßenpassage und dem Eutiner Marktplatz mit den Gebäuden „Witwenpalais“, „Küchenhaus“ und dem Gebäude Markt 7-8, der frühere Sky-Markt.

In erster Linie geht es darum den Leerstand in der Innenstadt abzubauen und die Nutzung der Räume in Innenstadtgerechte Bahnen zu lenken.

In diesem Gebiet sind zurzeit die Unterbringung von Handelsbetrieben, sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft und Verwaltung, Vergnügungsstätten, Anlagen für kulturelle, soziale, kirchliche, und gesundheitliche Zwecke und sogar Tankstellen erlaubt. Diese Gesetzgebung von 1977 ist längst überholt meint die Verwaltung in ihrer Vorlage zur Sondersitzung.

Olaf Bentke (Freie Wähler) befürchtet, dass mit dieser Änderung nur dem Eigentümer des Witwenpalais Steine in den Weg gerollt werden, Kaufinteressenten würden durch zu starke Nutzungseinschränkungen eher abgeschreckt.

Bürgermeister Behnk möchte das Gebäude gerne für die Stadt erwerben, aber nicht zu dem, von der ¬SH-HH-Immobilienverwaltung (Daniel Fey) geforderten Preis. Fey hatte angekündigt, Kaufverhandlungen mit arabischen Interessenten aufzunehmen und das Gebäude Islamverbänden zur Ausübung ihrer Religion anzubieten. Genau das wird in dem Antrag weggelassen.

Brandgefahr bei der Bundeswehr?

Eutin, den 30.07.2019
In der Einwohnerfragestunde der Sondersitzung des Stadtentwicklungsausschusses fragte ein besorgter Bürger wie die Feuerwehr aufgestellt ist, wenn bei dem Übungsplatz der Bundeswehr an der Oldenburger Landstraße ein Sommerbrand entsteht. Auf Schildern wird dort vor Blindgängern gewarnt.

Können die Wehren das Gelände überhaupt sicher befahren? Die Nähe zu bewohnten Gebieten verlangt eine schnelle, sichere Erreichbarkeit.Wie sind dort Bundeswehr und Feuerwehr aufeinander abgestimmt?

Der Bürgermeister versprach, sich darum zu kümmern.

Möbilitätsbeirat kritisiert Taxenstand

Eutin, den 30.07.2019
Am Bahnhof Eutin ist das nicht möglich aus Richtung Lübeck kommend gleich in ein Taxi zu steigen. Beim Umbau des Vorplatzes sind die Taxen auf einen viel zu schmalen Parkstreifen verdrängt worden.

Schon vor der Landesgartenschau 2016 hatten die Taxiunternehmer dagegen protestiert und viele Einwohner beklagen sich immer wieder, dass der Taxistand den falschen Standort habe und nicht gästeunfreundlich ist. Die Anlage ist bei der Planung komplett an den Bedürfnissen der Taxibenutzer und Betreiber vorbei geplant worden und auch an eine „Kiss-and-go-Zonen“, Kurzzeitparkplätze zum Verabschieden der Reisenden fehlt.

Der Vorsitzende des Mobilitätsbeirates Jens Rose-Zeuner verwies darauf, dass der Taxistand nicht den DIN-Vorschriften für Barrierefreiheit entspricht. Um einen Rollstuhl auszuladen bräuchte man mindestens 1,50 Meter Bewegungsfläche möglichst auf Fahrbahnniveau. Außerdem muss man 40 bis 50 Meter zu den Wagen laufen. Wenn es nach dem Mobilitätsbeirat geht sollen sich die zuständigen Ausschüsse mit diesem Problem beschäftigen.

Ein Hoffnungsschimmer ist jetzt die Überlegung der Poltiker, Taxen direkt vor den Bahnhof auf den Vorplatz fahren zu lassen.

Auch bemängelte der Mobilitätsbeirat, dass der Bahnhof immer noch nicht barrierefrei ist. Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer können nur von der Bahnsteigseite in das Bahnhofsgebäude gelangen. Laut Verwaltung ist ein Nutzungskonzept für die am 17. Mai 2018 freigewordenen Räume in Planung.

Das Eutiner Schützenfest geht heute zu Ende.

Eutin, den 15.07.2019
Auf dem Vogelberg wurde am Sonnabend schon der Bürgerkönig ausgeschossen. Von 14 Bewerbern schoss Axel Lensinger den Vogel ab und darf nun zwei Jahre lang eine Königskette tragen und die Gilde begleiten. Nach 244. Schuss gab der hölzerne Vogel nach, diesmal war er sehr hartnäckig. Seit 2013 gibt es das Bürgerkönigsschießen, das vor allem der Mitgliederwerbung dient.

Das Kinderfest der Gilde brachte die jungen Majestäten in verschiedenen Altersklassen hervor, Leonie Lüttich, Mia Gutmann, Matz Taylor und Lucas Berg und bei den Armbrustschießen der ganz kleinen Julian Kessler und Lara-Shirin Schumann.

Der Arbeitsdienst der Gilde-Bruderschaft richtete anschließend noch den großen Vogel für die kommenden Tage.

Das Amtsjahr des aktuellen Schützenkönigs Stefan Wulff, „Der Bewundernswerte“, geht heute zu Ende, er war im Jubiläumsjahr des 350-jährige Bestehen der Gilde König. Montag von 19 Uhr an wird sein Nachfolger ausgeschossen. Drei Schützenbrüder wollen die Nachfolge Stefan Wulffs antreten. Der Kfz-Meister Werner Steinfadt (62), Versicherungskaufmann Norbert Riege (62) und Versicherungsmakler Jörn Petersen, (62) schießen von etwa 19 Uhr um die Königswürde.

Baumfällungen auf dem Marktplatz

Pressemitteilung Eutin, den 11.07.2019
Zwei Apfelbäume auf dem Marktplatz müssen wegen mangelnder Verkehrssicherheit gefällt werden. Nach einer baumbiologischen Begutachtung durch das Institut für Baumpflege Hamburg sind der Baum an der Ecke zur Königstraße und der Apfelbaum zwischen den Gebäuden Lübecker Nachrichten und Tohuus von Fäule und Pilzbefall betroffen. Die Fällung soll im Laufe dieser Woche erfolgen.

Das Institut hatte im Auftrag der Stadt alle 12 Zierapfelbäume auf dem Marktplatz fachgerecht begutachtet und untersucht. Anlass dafür bot ein bereits umgestürzter Baum in der östlichen Reihe. Dieser Baumstandort ist derzeit unbesetzt.

Bei den zu fällenden Bäumen sind mittels Bohrwiderstandmessungen keine ausreichenden Restwandstärken der Stämme festgestellt worden, so dass hier die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist.

Acht weitere Bäume wurden als langfristig erhaltensfähig eingestuft. Zwei Apfelbäume auf der Nordseite weisen bereits Anzeichen von Stockfäule in verschiedenen Stadien auf. Diese sind nur noch kurz- bis mittelfristig zu erhalten.

„... das Tor zur Hölle“.
Island-Karten aus 5 Jahrhunderten.

Eutin, den 08.07.2019
Durch eine Schenkung von Oswald Dreyer-Eimbcke erhielt die Eutiner Landesbibliothek 2011 eine der international berühmtesten privaten Kartensammlungen. Die bedeutendsten, und wertvollsten Segmente sind die Island-Karten.

Herausragende Karten aus dieser Sammlung Dreyer-Eimbcke präsentiert die Ausstellung, die jetzt in dem Seminarraum der Eutiner Landesbibliothek zu sehen ist. Deutlich wird die Entwicklung der Island-Kartographie und entscheidende Stationen der Kartographiegeschichte überhaupt.

Man erkennt, wie das zunächst unbekannte Island, mit demVulkan Hekla den Eingang zur Hölle bedeutete. Im Laufe der Zeit wurde es immer genauer vermessen und in Europas Bewusstsein gerückt ist.

Zusätzlich zu dem Ausstellungskatalog mit genauen Beschreibungen der Exponate erscheint ein Begleitband mit Auszügen aus Reisebeschreibungen aus 350 Jahren.

Einleitende Worte des isländischen Konsul in Hamburg Norbert Deiters und des Kreispräsidenten des Landkreises Ostholstein Harald Werner so wie ein Vortrag Prof. Dr. Martin Kriegers werden am Mittwoch, 10. Juli 2019, 19.00 Uhr die Ausstellung eröffnen.

Prof. Dr. Martin Krieger, Professor für Geschichte Nordeuropas an der Universität Kiel erzählt über Island in der europäischen Kartographie, mit historischem Kontexte und wissenschaftsgeschichtlichen Zusammenhängen.

Prof. Dr. Axel E. Walter stellt abschließend das Konzept der Begleitband dazu vor.

Bei einer Führung durch die Ausstellung kann alle genau besichtigt werden.

Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin, der Eintritt ist frei.

Eröffnung Leonhard-Boldt-Brücke

Pressemitteilung Eutin, den 02.07.2019
Die Leonhard-Boldt-Brücke, die in Eutin-Fissau über die Schwentine führt, ist komplett erneuert worden. Bei dem neu erstellten Brückenbauwerk handelt es sich um eine auf Spundwänden tief gegründete Stahlbetonplatte.

Die Natursteinwiderlager des Altbaus wurden erhalten und darüber wurde das neue Bauwerk in Stahlbetonbauweise errichtet. Die neue Brücke ist 11,50 m breit, eingeschlossen der Geländer, und 9 m lang. Im Zuge der Baumaßnahme war es erforderlich, die Versorgungsleitungen provisorisch umzulegen und dann im weiteren Verlauf zu erneuern. Zudem wurde die Regenwasserkanalisation in Teilen erneuert und ertüchtigt bzw. den heutigen technischen Erfordernissen angepasst.

Ende September 2018 wurde der Bauvertrag zwischen der ausführenden Firma Bernhard Becker Bauunternehmung GmbH & Co.KG und der Stadt bzw. den Stadtwerken Eutin geschlossen. Mitte November 2018 wurde mit den Bauarbeiten vor Ort begonnen. Das gesamte Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 744.000 €, wovon rund 490.000 € von der Stadt Eutin, rund 76.000 € von den Städtischen Betrieben/Entwässerung und rund 178.000 € von den Stadtwerken getragen werden. Nach gut sieben Monaten Bauzeit wird das Bauwerk jetzt frei gegeben.

Die Planung des Bauwerkes wurde durch das Büro KSK Ingenieure aus Eutin erbracht, für die Ver- und Entsorgungsleitungen erfolgte eine Zuarbeit durch das Büro IRA aus Lübeck.

Foto: Frau Stein-Schmidt

Neuer Geschäftsführer für Eutin GmbH

Eutin, den 02.07.2019
Aus Neumünster kommt der neuen Geschäftsführer der Eutin GmbH – Gesellschaft für Touristik. Michael Keller heißt er und ist 45 Jahre alt. 36 Bewerber hatten an der Ausschreibung teilgenommen, Keller hatte letztendlich die Nase vorn. Mitglieder aller Fraktionen der Eutiner Stadtvertretung waren beteiligt und entschieden sich für Ihn.

Nach dem Ausscheiden Per Kösters hatte Martin Klees den Posten der Geschäftsführung übergangsweise übernommen. Zum 1. November tritt Michael Keller dieses Amt an. Er möchte Eutin nach vorn zu bringen, als einen kulturhistorischen Schatz.

Der studierte Betriebswirt im Bereich Marketing und Tourismus und Event-Manager hat zusätzliche Ausbildungen als Gärtner, Bürokaufmann und Fachkaufmann für Vorratswirtschaft. Er war von 1997 bis 2004 Abteilungsleiter im Zentraleinkauf bei der Bundeswehr in Kellinghusen, zwei Jahre Event-Manager in Hamburg und von 2006 bis 2009 in Neumünster als Dozent bei der Deutschen Angestellten-Akademie. In Schleswig organisierte er als Citymanager unter anderem das Fest „Ostermontag in Schleswig“ und den ersten Weihnachtsmarkt.

Seine Aufgaben in Eutin sind die Leitung der Eutiner Tourist-Info, die strategische Planung, Entwicklung und Umsetzung touristischer Konzepte für die anhaltende Entwicklung und innovative Vermarktung der Stadt Eutin. Auch die Organisation städtischer Veranstaltungen gehören zu seinen Aufgaben.

Mikroplastik, die Gefahr im Kunstrasen

Eutin, den 02.07.2019
Kunstrasen-Fußballplätze sind angenehm für die Spieler, ganzjährig bespielbar, kostengünstig und pflegeleicht. Etwa 2000 Stunden können Fußballer Auf Kunstrasen kicken, vier Mal so lange wie auf Naturrasen. bevor er auf ist. Das Gummigranulat der Kunstrasen landet aber am Ende in den Meeren. In Norwegen sind es 3000 Tonnen im Jahr. Dort sind Sportplätze der zweitgrößte Verursacher für Mikroplastik im Meer. Deutschland hat etwa dreimal so viele Kunstrasenplätze wie Norwegen. Doch im Mikroplastik-Bericht des Umweltbundesamtes tauchen sie nicht auf. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts setzt Sportplätze auf Platz drei in Deutschland.

Die kleinen grünen Gummikügelchen zwischen den Plastikhalmen sind das Problem, diese sorgen dafür, dass Kunstrasen weich und elastisch ist. Ca. 5 Kilo pro qm, etwa 35 Tonnen pro Platz werden in den Rasen eingearbeitet und immer wieder nachgefüllt.

Das Granulat landet durch Wind und Wetter in den Flüssen und dann als Mikroplastik im Meer. Bis sich das Granulat zersetzt dauert es Tausende von Jahren. Am Ende kommt es über die Fische auf unsere Teller und in unsere Mägen.

Ähnlich wie Erde auf natürlichen Plätzen, dämpft und schützt die Füllung die Spieler vor Verletzungen. Eine Alternative wäre ein etwas teureres natürlich abbaubares Korkgranulat, eine andere ist eine Sandfüllung,erhöht jedoch die Verletzungsgefahr . Ein Verbot von Mikroplastik ist von Europäische Union ab 2022 geplant, es dürfte auf Sportplätzen kein neues Gummigranulat mehr verwendet oder nachgefüllt werden.

Reinigungsmaschine für Kunstrasen der Sportanlage Waldeck

Pressemitteilung Eutin, den 02.07.2019
ab sofort können die Kunstrasenplätze auf dem Waldeck in Eutin-Fissau fachgereicht mit einer spezielle Kunstrasenreinigungsmaschine gereinigt und gepflegt werden. Die Städtischen Betriebe haben dafür eigens eine angeschafft.

Die Terra Clean ist eine Pflegemaschine zur intensiven Reinigung verfüllter Kunstrasenflächen bis zu einer Arbeitstiefe von 1,5 cm. Die Aufnahme des Schmutzes erfolgt über eine aus vier Bürstenleisten bestehende, angetriebene Spezial-Kehrbürste. Schmutz und Verfüll-Material werden zuverlässig aufgenommen und auf ein federnd gelagertes Mehrfach-Rüttelsieb mit zwei austauschbaren Siebstufen transportiert und dort gesiebt und rausgefiltert.

Zusätzlich reinigen drei integrierte Zyklon-Filtereinheiten die Prozessluft von feinen Staubanteilen. Diese speziellen Filter setzen sich, im Gegensatz zu Papier- oder Textilfiltern, nicht zu. Dank dieser Technik kann die Maschine auch bei taufeuchten Bedingungen eingesetzt werden.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Maschine den Sportlerinnen und Sportlern auf dem Waldeck die Kunstrasenflächen nun in gleichbleibend hoher Qualität anbieten können. Wir danken den Städtischen Betrieben und den Stadtwerken für die Anschaffung,“ sagte dazu Bürgermeister Carsten Behnk bei der offiziellen Inbetriebnahme der Reinigungsmaschine auf dem Waldeck.

Zwei CDU-Vertreter im Stadtwerke-Aufsichtsrat

Eutin, den 01.07.2019
Da die Amtszeit im SWE-Aufsichtsrat von Elgin Lohse (CDU), Mathias Lippisch (SPD) und Jens-Uwe Dankert (FDP) abgelaufen war, stand in der Stadtvertretersitzung am 26.6. die Neubesetzung dieser Posten auf der Tagesordnung. Zwei mit Stadtvertretern und ein mit einem externen Aufsichtsratsmitglied zu besetzende Posten waren so frei geworden.

Vorschlagsrecht hatten alle Fraktionen und überraschend schickte die CDU Malte Kuhr ins Rennen, der im ersten Anlauf eine Mehrheit bekam. Die SPD schlug Katja Behrends und Malte Tech (FWE) Klaus Kibbel (SPD) vor. Jens-Uwe Dankert (FDP) wollte wieder gewählt werden. Von denen bekam keiner die Mehrheit. Bürgermeister Carsten Behnk hatte zuvor an die Parität, also das ausgewogene Verhältnis der Geschlechter bei der Verteilung der Posten erinnert.

Schließlich schlug die CDU die amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Elgin Lohse als zweiten Kandidaten zur Wahl vor. CDU, Grünen und FDP gaben Lohse ihre Stimmen.

Dass nun zwei Kandidaten aus einer Fraktion im Aufsichtsrat sitzen brachte Unruhe und Unmut in die Sitzung, Elgin Lohse wies darauf hin, dass im Gesellschaftervertrag nur steht, dass es vier Stadtvertreter und vier Externe sein müssen, die Parteizugehörigkeit ist nicht relevant. Eine ähnliche Zusammensetzung hat es schon einmal gegeben.

Mathias Lippisch ist jetzt nur noch bürgerliches Mitglied.

Der Bürgermeister hat jetzt das Recht auf die paritätische Besetzung zu bestehen, die Fraktionen müssen glaubhaft bestätigen, dass in ihren Reihen keine Frauen mit ausreichenden Fähigkeiten sind.

Der Seepark heute morgen - 29. Juni 2019

Eutin, den 29.06.2019
Foto: Manfred Ehmke

Foto: Manfred Ehmke

Es ist schön, dass der Seepark auch von Jugendlichen so gut angenommen wird, diese Verschmutzer sollte man mal fragen, ob sie sich auf eine Wiese setzen mögen, die in so einem Zustand ist. Die nächsten Mülleimer sind 6 - 8 Meter entfernt.

Islamisches Religionszentrum am Eutiner Markt

Eutin, den 28.06.2019
In einer Presseerklärung hat Daniel Fey, Eigentümer-Vertreter des Witwenpalais über seinen Hamburger Anwalt ausrichten lassen, dass das er mit potenziellen Käufern arabischer Herkunft bereits erfolgversprechende Gespräche geführt hat und die Räume zu Testzwecken für eine Probezeit zur Nutzung zur Verfügung stellen will.

Fey ist verärgert, weil er schon an einen erfolgreichen Abschluss mit der Stadt Eutin glaubte. Es gibt eine Absichtserklärung von Bürgermeister Carsten Behnk unterzeichnet, in dem die Summe von 2,9 Millionen Euro steht. Fey hatte sich schon von 3,5 Millionen Euro herunterhandeln lassen. Ein Wertgutachten von 1,4 Millionen Euro kann Eutin nur um 20 Prozent (280 000 Euro) überschreiten.

Fey ist der Meinung, dass ein Wertgutachten nur im Vorwege einer Zwangsversteigerung erstellt wird, 2,9 Millionen Euro ist ein marktgerechter Preis eines freihändigen Verkaufsverfahrens. Die Verhandlungen mit den arabischen Interessenten hatte er nur unterbrochen, weil die Stadt Kaufabsichten bekundet hatte. Wenn Eutin die von ihm geforderten 2,9 Millionen Euro nicht zahlt will er auf die arabischen Interessenten zurückgreifen. Wenn von der Stadt nichts kommt, will er Anfang Juli „die vier im Koordinationsrat der Muslime zusammengeschlossenen islamischen Dachverbände anschreiben.

Vor allem macht Fey den Stadtvertreter Herr Rachfahl dafür verantwortlich, dass der Verkauf an die Stadt nicht zustande kommen könnte. Rachfahl, CDU-Fraktionsvorsitzender und Hauptausschussvorsitzender pocht darauf, das Gebäude zu dem Mindestgebot einer Zwangsversteigerung zu kaufen. Fey wirft dem CDU-Chef vor sich als neuer Bürgermeister profilieren zu wollen.

Matthias Rachfahl wies diese Vorwürfe zurück, in nichtöffentlicher Sitzung ist nur einen Beschluss gefasst worden, der den Bürgermeister beauftragte zu verhandeln.

Bei der Finanzlage der Stadt kann man sich eine solche Ausgabe nicht leisen. Was das angeht sind sich die meisten Stadtvertreter einig.

Bürgermeister Carsten Behnk wies darauf hin, dass das Gebäude von einem Gutachter geschätzt wurde und er dem Verkäufer nur vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien und der Kommunalaufsicht ein Gebot machen konnte. Eine Förderung für Städtebausanierung hatte er zuvor erfolgreich abgeklärt. Das orientiert sich aber am Verkehrswert.

Das Interesse der Stadt Eutin am Erwerb ist groß, man möchte das Witwenpalais den Bürgern wieder zugänglich machen, als Begegnungsstätte, Bürgerservice oder Standesamt.

Vor allem macht Fey den Stadtvertreter Herr Rachfahl dafür verantwortlich, dass der Verkauf an die Stadt nicht zustande kommen könnte. Rachfahl, CDU-Fraktionsvorsitzender und Hauptausschussvorsitzender pocht darauf, das Gebäude zu dem Mindestgebot einer Zwangsversteigerung zu kaufen. Fey wirft dem CDU-Chef vor sich als neuer Bürgermeister profilieren zu wollen.

Matthias Rachfahl wies diese Vorwürfe zurück, in nichtöffentlicher Sitzung ist nur einen Beschluss gefasst worden, der den Bürgermeister beauftragte zu verhandeln.

Bei der Finanzlage der Stadt kann man sich eine solche Ausgabe nicht leisen. Was das angeht sind sich die meisten Stadtvertreter einig.

Bürgermeister Carsten Behnk wies darauf hin, dass das Gebäude von einem Gutachter geschätzt wurde und er dem Verkäufer nur vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien und der Kommunalaufsicht ein Gebot machen konnte. Eine Förderung für Städtebausanierung hatte er zuvor erfolgreich abgeklärt. Das orientiert sich aber am Verkehrswert.

Das Interesse der Stadt Eutin am Erwerb ist groß, man möchte das Witwenpalais den Bürgern wieder zugänglich machen, als Begegnungsstätte, Bürgerservice oder Standesamt.

Positives Votum für Jugendherberge

Pressemitteilung Eutin, den 27.06.2019
Der Gesamtvorstand des DJH-Landesverbandes Nordmark e. V. hat in seiner jüngsten Vorstandssitzung einen positiven Beschluss zur Weiterarbeit an dem Projekt einer neuen Jugendherberge für Eutin getroffen. Damit ist der Startschuss für die Suche nach Finanzierungswegen gefallen.

Neben der umfangreichen Machbarkeitsstudie (Konsortium Vota/NIT), die anteilig von der AktivRegion Schwentine-Holsteinische Schweiz e.V. gefördert wurde, hat sich die anschließende Beauftragung der Firma Inspektour für ein Ableitungspapier mit einer nochmals vertieften Wirtschaftlichkeitsprognose als zielführend herausgestellt.

Die vorliegenden Gutachten zur Realisierung einer neuen Jugendherberge am Standort Eutin kommen zu folgenden Ergebnissen:

Die Stadt Eutin verfügt mit ihrem Angebot an Natur- und Kulturerlebnissen, ihrer Lage und Erreichbarkeit sowie ihren hohen Investitionen in die Infrastruktur über eine hohe touristische Attraktivität. Als Kultur- und Festspiel-Destination bringt sie vielfältige Synergien zum Thema Kultur und insbesondere zur Musik mit.

Der Bedarf an zusätzlichen Unterkunftskapazitäten für Gruppen aus touristischen und nicht-touristischen Zielgruppen (u. a. Schulklassen, Jugendgruppen) kann für den Standort Eutin identifiziert werden.

Vor diesem Hintergrund halten die Stadt Eutin und der DJH-Landesverband Nordmark e. V. den Neubau einer Jugendherberge für realisierbar. Voraussetzungen dafür sind:

Die neue Jugendherberge erhält ein qualitativ hochwertiges Musik-Profil als Alleinstellungsmerkmal, um sich damit gegenüber anderen Jugendherbergen und Gruppenunterkünften abzugrenzen.

Foto: K. Stein-Schmidt

Die Akteure vor Ort passen die Qualität und Kapazität ihrer Angebote auf die für Schulklassen, Musikgruppen und anderen Jugendherbergsgästen notwendigen Anforderungen bei Bedarf an.

Es wird eine Finanzierung mit Förderung erreicht, die ein betriebswirtschaftlich positives Ergebnis ermöglicht.

Da die Fördermöglichkeiten in enger Verbindung zur konzeptionellen Ausrichtung und zu den tatsächlichen Baukosten stehen, werden die vorliegenden Ergebnisse nun in eine konkrete Planungsphase überführt.

Im Fortgang gilt es, die aktuellen Baukosten zu ermitteln, die Investitionsanteile von Stadt und DJH zu prüfen, Fördermöglichkeiten für den Bau zu suchen und vorbereitende Maßnahmen zur Sicherung von Angebotsqualität und Auslastungsgrad zu ergreifen.

Brennnesseln und der Große Feldampfer

Leserbrief
Eutin, den 27.06.2019
Eutin ist für mich eine alte bezaubernde Residenzstadt. Darum zog ich auch hier her. Im Juni schmückten alte Rosenstöcke die Hausfassaden (siehe Stolbergstraße) und in diesem Jahr ist es eine große, prächtige Blüte. Rosenstadt!!! Diese Label haben die Bürger gemacht und es brauchte kein neues Label für 110.000,--€. Nach der Gartenschau 2016 gibt es keine einzige Rose mehr im Seepark. Aber Brennnesseln und der Große Feldampfer – ein echtes Unkraut wachsen überall. Ganze Rasenflächen sind überwuchert, bis 2 m hoch, man lässt sie blühen und sämen. In den letzten Tagen wurde erst gemäht und geschreddert. 1 Mann, 1 Rasenmäher, 3 Tage lang, ist das arbeitstechnisch nicht anders möglich? Ist das ökologisch nachhaltig?

Schaut man in die hohen Baumkronen, so kann man sehen, dass sie in diesem zweiten heißen Sommer vertrocknen, obwohl der See gleich nebenan ist. Mit Pumpen, Schläuchen und einer Arbeitskraft wären auch die großen Rhododendren zu retten, denn Rhododendren brauchen nassen, moorigen Boden.

Die restaurierten Torhäuser stehen die meiste Zeit leer. Wo bleiben die Ausstellungen und Veranstaltungen und eine einladende Restauration?

Für die 5 Millionen Euro eines Glasbaus auf den Schlossterrassen könnte man 8 Jahre lang einen Parkingenieur einstellen, mit Ökologischem Sachverstand.

Ich finde, man hat in der Stadtvertretung eine Puppenstubenmentalität: immer mehr haben wollen, aber sie können damit nicht spielen, auch das vorhandene nicht pflegen. Ein beispiel war das „Haus des Gastes“ dafür.

Oder wartet man weiter auf einen großen chinesischen Investor mit vielen chinesischen Touristen für den großen Hotelblock in der Stadtbucht?

Eike Petram

Eutin wird Klimanotstand-Stadt

Eutin, den 19.06.2019
In seiner Sitzung am 13. 6. 2019 erklärte der Eutiner Stadtentwicklungsausschuss den Klimanotstand für Eutin. Zahlreiche deutsche Kommunen haben das schon vorgemacht.

Schon in der Fragestunde hatten sich die Aktivisten der „Friday for Future“ Bewegung zu diesem Thema zu Wort gemeldet und den Wunsch geäußert sich zu dem Antrag noch einmal melden zu dürfen. Dem wurde aber nicht nachgekommen.

Christiane Balzer (Grüne) (Antragsteller) geht uns um einen Grundsatzbeschluss, der nur als Türöffner gedacht ist. Künftige Beschlussvorlage müssten, bei anerkanntem Klimanotstand die ökologischen Auswirkungen genau wie die finanziellen Auswirkungen berücksichtigen. Großfeuerwerk oder lieber Lasershow und zukunftsorientierte Bebauungspläne mit intelligenter Energieversorgung wären erste Ansätze.

CDU und FDP war der Antrag zu wenig konkret und Olaf Bentke von der FW wünschte auch konkretere Maßnahmen. „Weil es die richtige Richtung sei stimme aber zu.“, sagte er.

Alexander Jankowsky (SPD) ist das Ziel klar aber über den Weg, wie wir dahin kommen fehlt Ihm noch die Einigkeit. Für die SPD ist den Klimanotstand ein Hochkomplexes Thema, bei dem erst nach dem Beschluss das Schwierigste komme.

Heiko Godow brachte das Beispiel Kiel, auch eine Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat aber im Hafen liegen die großen Kreuzfahrtschiffe und dürfen weiterstinken. Im Hamburger Hafen, den die Schiffe früher anliefen wären sie zu Landstrom verpflichtet worden.

Um nicht als Klimaschutzgegner da zustehen enthielt die die CDU und forderte gute Einzelmaßnahmen und Anreize Energie zu sparen, zu dämmen oder mal das Fahrrad zu nutzen. Die Politik könne ja nur auf die städtischen Liegenschaften Einfluss nehmen.

Malte Tech und Heinz Lange (FWE) wollten den Grünen als erste die Hand reichen und fraktionsübergreifend zusammenarbeiten, Christian Schulz (FDP) kritisierte den Antrag der Grünen als Schaufensterantrag, weil es gerade geil ist, konkreten Maßnahmen fehlten ihm aber auch.

Der Antrag zur Anerkennung des Klimanotstandes in Eutin wurde mit zwei Gegenstimmen angenommen.

Matthias Rachfahl, CDU-Fraktionsvorsitzender brachte einen weiteren Antrag mit konkreten Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, Quartiersentwicklung unter Einbeziehung der Stadtwerke. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Der Antrag der Fraktion der Freien Wähler zur Einrichtung eines Arbeitskreises "Klima", in dem man sich parteiübergreifend hätte zusammensetzen können, wurde abgelehnt. „Zusammenarbeit ist bei den anderen Parteien nicht gefragt!“ sagte Olaf Bentke in einem anschließenden Gespräch.

Alle waren sich einig, dass der öffentliche Nahverkehr deutlich verbessert werden muss.

Bürgermeister Carsten Behnk, hatte schon viel früher mit einem Antrag zum Klimanotstand gerechnet. „Das Thema geht wie eine Welle durch die Städte, alle sind sich einig.“ Ihm ist auch wichtig, dass konkrete Dinge beschlossen werden.

Einschulungstermine für Eutin

Eutin, den 19.06.2019
Für 137 Mädchen und Jungen beginnt im August 2019 ein neuer Lebensabschnitt.

Mittwoch, 14. August 2019

um 8.00 Uhr, in der Schule Fissau, Auestraße 11

um 09.00 Uhr in der Turnhalle der Schule, Blaue Lehmkuhle 12

um 10.30 Uhr in der Turnhalle der Schule, Lübsche Koppel 7

Bürger stimmeten für 2 Schulen

Eutin, den 15.06.2019
Ein knappes Ergebnis spaltet und verunsichert die Bürger Eutins. Nur 319 Stimmen Unterschied und 4000 ungültige Stimmen, Das Wahlverfahren hat zu Verwirrungen geführt. Der unübersichtliche Wahlzettel, die Angst etwas Falsches angekreuzt zu haben geisterte noch lange durch die Köpfe der Eutiner.

4000 ungültige Stimmen klingt natürlich viel, ist aber leicht zu erklären. Jeder Wahlzettel beinhaltete 3 Stimmen. Viele Wähler haben nur das Kreuz bei einem Entscheid gemacht und noch bei der Stichfrage, den zweiten entscheid aber nicht beachtet. So wurde dieses eine Drittel des Zettels als ungültig gewertet, die anderen zwei Drittel als Gültig gezählt.

Jetzt müssen die Sieger ihre unzähligen Wahlversprechen einhalten. Den Kindern der Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule steht jetzt einiges bevor, natürlich auch den Kindern, die demnächst von der Grundschule auf die WWS wechseln.

„Politik und Verwaltung müssen jetzt einen Bürgerentscheid umsetzen, der letztlich viele entscheidende Fragen offen lässt. Wir akzeptieren das Ergebnis und sind froh, dass jetzt nicht ohne das Fundament der Eutiner Bürger gebaut wird.“ Schreibt die BI auf ihrer Homepage „Wir werden das genau verfolgen!“ sagte eines der Mitglieder: „Unsere Aufgabe ist noch nicht beendet.“

CDU und Grüne haben viele Versprechen abgegeben und im Bauamt haben die Experten eine schnelle Umsetzung versprochen. Baubeginn soll in weniger als zwei Jahren und 2023 das Meiste umgesetzt sein. Ob die Machbarkeit am Berg gegeben ist, ob die 99% des gewünschten Raumprogramms umgesetzt werden können wird noch von vielen bezweifelt.

Hambi ist erst der Anfang

Eutin, den 08.06.2019
Einen sehr informativen Vortrag konnten sie gestern ca. 40 Erwachsene und Jugendliche in der Mensa des Johann-Heinrich-Voss-Gymnasiums anhören. Eine Aktivistin, die selbst lange Zeit im Hambacher Forst in einem Baumhaus gelebt hat berichtete über das Leben dort, die Aktionen und Gegenaktionen.

Die Dinge, die im Hambacher Forst passiert sind hatten die Aktivisten so überwältigt, dass sie beschlossen auf Tour zu gehen und die Menschen im ganzen Land zu infirmieren.

„Es war nicht das riesige Aufgebot an Polizei, Sondereinsatzkommandos und schwerem Gerät“ erzählte die Junge Frau, „überwältigt hat uns, wie viele Menschen kamen und gemeinsam mit uns gezeigt haben, dass unsere Lebensgrundlage nicht für Konzerninteressen und kurzfristigen Profit hergegeben werden darf.“

Tausende Menschen hatten Polizeiketten durchbrochen, um die Räumung aufzuhalten und dafür gesorgt, dass der Wald dieses Jahr nicht gerodet wurde.

Hambi zu retten ist nur der Anfang, wenn wir den Planeten Erde als unsere Lebensgrundlage erhalten wollen.

„Wir wollen zeigen, was unter 1,5 Grad globaler Erwärmung zu bleiben bedeutet und warum die Regierung nicht die nötigen Maßnahmen ergreift und ergreifen wird.“ Sagte sie.“Wir wollen darüber reden, welche systematischen Bedingungen dazu führen, dass RWE auf legalem Wege den Planeten zerstören kann.“

Eine angeregte Diskussion wurde anschließend darüber geführt, was wir tun können, um dem fossilen Kapitalismus zu beenden und wie eine klimagerechte Welt aussehen kann.

Plakat

Ein ganz besonderes Lob an die Umwelt-AG des Johann-Heinrich-Voss-Gymnasiums, die dies Veranstaltung organisiert hat.

Zimmerbrand im Pflegeheim

Eutin, den 19.06.2019
Zu einem Großeinsatz der drei Eutiner Ortswehren führte ein Feuer in der Nacht zu Dienstag im Eutiner DRK-Pflegeheim. Kurz nach 2.30 Uhr hatte ein Rauchmelder in einem Zimmer im zweiten Stock Alarm geschlagen. Der Sessel einer achtzigjährigen Seniorin stand in Flammen.

2.41 Uhr ist die Eutiner Wehr verständigt worden und man rief die Ortswehren Neudorf und Fissau sind hinzu. Insgesamt waren 52 Feuerwehrleute im Einsatz. Als die Feuerwehr eintraf hatten die Mitarbeiter des Pflegeheims schon in anderen Bereichen der Einrichtung in Sicherheit gebracht.

Ein nächtliches Feuer im hat geführt. Ein Sessel in einem Zimmer war in Brand geraten. Alle Heimbewohner blieben unverletzt. Die Hitze war aber so groß, dass ein Rauchmelder geschmolzen ist.

Bei heftiger Rauchentwicklung sind die Feuerwehrleute mit einem Atemschutztrupp in das Zimmer gegangen und habe den Brand gelöscht. Zirka 4 Uhr waren die Belüftungsmaßnahmen abgeschlossen. Mit einer Wärmebildkamera wurde vorsorglich die Umgebung kontrolliert. Jetzt ist die Kripo für die Ursachenforschung zuständig.

Eutin will Smart City werden

Eutin, den 29.05.2019
Die Digitalisierung prägt mehr und mehr das Leben und die Struktur von Städten und Gemeinden. Deshalb hat sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, „Modellprojekte Smart Cities“ zu fördern, in denen beispielhaft für deutsche Kommunen strategische und integrierte Smart-City-Ansätze entwickelt und erprobt werden sollen.

„Smart City“ ist ein Sammelbegriff für Entwicklungskonzepte für technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen. Das Ziel des Modellprojektes ist es, Städte effizienter, grüner, sozialer und technologisch fortschrittlicher zu gestalten.

Konkret geht es zum Beispiel um eine nachhaltige Energieversorgung, Lösungen für die Wirtschaft und Tourismus, gesündere und komfortablere Wohnräume, intelligentere Verkehrs- und Transportsysteme, bessere und gerechtere Bildung und transparente und schnelle öffentliche Dienstleistungen der Verwaltung, erklärte Bürgermeister Carsten Behnk jetzt anlässlich der Vorstellung der Eckpunkte einer digitalen Strategie für die Stadt. „Das Programm Smart City setzt die Stadtentwicklung konsequent fort und verknüpft alle Lebensbereiche mit der digitalen Zukunft. Wir entwickeln Eutin 2030 und darüber hinaus.“

Eine wesentliche Grundlage für eine intelligente und digitale Stadt sei dabei die Bereitstellung moderner Netzstrukturen. „Hier sind wir durch unsere Stadtwerke, die die gesamte Stadt mit Glasfaser für schnelles Internet ausrüsten bereits auf einem hervorragenden Weg,“ sagte Eutins Bürgermeister Carsten Behnk weiter.

Um Projekte zügig voranbringen zu können, die der Stärkung und Entwicklung des Standortes Eutin im digitalen Zeitalter dienen, solle zunächst ein Konzept unter Einbindung der BürgerInnen, Unternehmen, Organisationen und Institutionen aus allen Lebensbereichen der Stadt Eutin zur ganzheitlichen Umsetzung einer digitalen Stadt erarbeitet werden, erläuterte gestern Abend Marc Mißling, Geschäftsführer der Stadtwerke Eutin GmbH.

„Die Projekte können sowohl in der Umsetzung technischer Lösungen liegen, wie auch im Bereich Bildung oder bei den Soft-Skills,“ so der SWE-Chef in der Stadtvertretung. Was schließlich konkret umgesetzt werde, sei das Ergebnis einer zweijährigen Konzeptphase und werde mit allen Beteiligten in der Stadt Eutin erarbeitet.

Das Förderprogramm ist auf sieben Jahre angelegt (2 Jahre Konzept-, fünf Jahre Umsetzungsphase). Im Falle der Aufnahme in das Projekt beträgt der Eigenanteil der Stadt für die gesamte Laufzeit von sieben Jahren rund 600.000 Euro zuzüglich des Anteils der SWE von nochmal 600.000 Euro. Die Höhe der Förderung würde bei erfolgreichem Projektzuschlag bei 10,8 Millionen Euro liegen.

Podiumsdiskussion bracht nichts neues.

Eutin, den 16.05.2019
Ein mit ca. 80 Personen recht gut gefülltes Torhaus war die Kulisse für die vom SHZ (Ostholsteiner Anzeiger) veranstaltete Podiumsdiskussion. Vertreter der Fraktionen CDU (Matthias Rachfahl), die Grünen (Monika Obieray) FWE (Malte Tech)und Freie Wähler (Olaf Bentke) konnten Ihre Standpunkte zu den Bürgerentscheiden erläutern und auch der Bürgermeister Carsten Behnk und Schulrat Manfred Meyer kamen zu Wort.

Achim Krauskopf und Michael Kuhr vom OHA führten durch die Diskussion und nahmen die Fragen der Zuschauer entgegen. Herr Krauskopf bat mehrfach darum, doch auf Angaben zu Kosten und Zahlen zu verzichten und erinnerte an den Berliner Flughafen und die Elbphilharmonie obwohl genügend Beispiele auch in Eutin zu finden gewesen wären. Er konnte es dann aber doch nicht verhindern.

Bürgermeister Behnk prophezeite eine Bauzeit bis 2026, wenn beide Schulen am See gebaut würden, Malte Tech konnte belegen, dass es möglich ist, in 14 Monaten eine Schule für 800 Schüler zu errichten (Beispiel Inselschule Fehmarn) dem konnte Schulrat Meyer nur zustimmen.

Matthias Rachfahl, Monika Obieray, Carsten Behnk, Achim Krauskopf, Manfred Meyer, Malte Tech, Olaf Bentke

Für Frau Obieray muss eine Barriere freie Schule ebenerdig sein, was auch Herr Mayer befürwortet. Der Um- und Anbau am Berg würde aber drei- bis viergeschossig werden warf Malte Tech ein, mit Aufzügen, für die man auch bei Regen das Haus verlassen muss, wenn man Fachräume aufsuchen möchte.

Können Kinder erst ab der fünften Klasse Treppen steigen? Sind Baukosten und Folgekosten für mehrgeschossige Häuser nicht günstiger als wenn man 5.600 qm ebenerdig baut?

Herr Rachfahl machte den Vorschlag an der Wisser-Schule am alten Standort einen Pausenhof auf dem Turnhallendach in
7 Metern Höhe anzulegen, ein Eingeständnis, dass der Platz am Berg knapp ist. Seine zweite Idee, die Fünft- und Sechstklässler, wie die jetzige Notlösung am See zu belassen, wurde vom Schulrat als nicht machbar abgeschmettert. „Eine Grundschule ist eine Grundschule und eine Gemeinschaftsschule eine Gemeinschaftsschule! Das muss man bei einem Neubau beachten.“ machte er deutlich.

Frau Obieray stellte noch einmal ihre Einstellung zu Bürgerentscheiden klar. „Ein Bürgerentscheid hat zwei Jahre Gültigkeit!“ erinnert sie an frühere Bürgerentscheide: „Wenn Bürgerentscheid 1 gewinnt, passiert in diesen zwei Jahren dann gar nichts!“ Schulrat Meyer mahnte: „ Bitte keine Hinhaltetaktik, egal wie es ausgeht, die Bagger müssen rollen und das möglichst schnell!“ Bei dieser Baumaßnahme möchte Frau Obieray auch die Uferschutzzone berücksichtigen, das ist mal etwas Neues.

Olaf Bentke wies auf die Ungerechtigkeit hin, dass sich ca. 500 Gemeinschaftsschüler während der Bauzeit von 3 Jahren einen Pausenhof von ca. 300 qm teilen müssten und später ist er auch nur 1.000 qm groß und der Weg zum Sportplatz bietet dieselben Gefahren wie der schon verworfene Weg zum Güterbahnhof.

Deutlich wurde bei dieser Veranstaltung, dass man festgefahrene Meinungen auch durch so eine Diskussion nicht ändern kann, zumal sie zeitweise in das Facebook-Niveau abzurutschen drohte.

Neues aus nichtöffentlichem Teil des Hauptausschusses.

Eutin, den 15.05.2019
Wieder einmal weiß der OHA mehr! Während im nicht öffentlicher Sitzung der eventuelle Ankauf des Witwenpalais besprochen wurde, bei der die Stadtvertreter zur Verschwiegenheit verpflichtet sind und die Zuschauer den Saal verlassen müssen, steht es am nächsten Tag schon in der Zeitung.

Es soll nicht an die große Glocke, das würde die Kaufverhandlungen negativ beeinflussen, hieß es immer aus dem Rathaus. Nun steht eine große „Anzeige“ im OHA, die auch andere Kaufinteressenten aufmerksam werden lässt.

Witwenpalais am Markt

Es handelt sich um ein wunderschönes spätbarockes Gebäudeaus dem Jahr 1768 im Herzen der Rosenstadt Eutin. Eine Altersresidenz für Herzogin Ulrike Friederike Wilhelmine von Hessen-Kassel.

Aus einer Zwangsversteigerung hatte Dr. Dietrich Fey das Palais 1996 erworben. Rund 2.4 Millionen Euro hat damals die Renovierung gekostet, die mit 750.000 Euro von Stadt und Land bezuschusst wurde. Zeitweise war in den Räumen eine Gastronomie untergebracht und dadurch der Öffentlichkeit zugänglich. Bürgermeister Behnk möchte gerne dieses wichtige historische Gebäude für die Stadt Eutin als Kulturdenkmal irgendwie wieder öffentlich genutzt, sei es als Standesamt oder Touristinfo. Simone Handschuck von der zentralen Immobilienwirtschaft betonte, dass bei dem Vorkaufsrecht der Stadt die Immobilie immer einer öffentlichen Nutzung oder einem öffentlichen Zweck zugeführt werden müsse.

In der nächsten Stadtvertretung am 28.Mai hofft der Bürgermeister auf die politische Zustimmung zu möglichen Kaufverhandlungen. „Die Mehrheit der Politik hat Interesse an der Immobilie bekundet!“ schreibt Frau Emde (OHA).

Pressemitteilung der FREIEN WÄHLER Eutin

Eutin, den 08.05.2019
Zum bevorstehenden Bürgerentscheid „Schule“ teilen die FREIEN WÄHLER folgendes mit:

Die Stadtvertretung Eutin hat mit Mehrheit eine konkurrierende Frage zum Bürgerentscheid beschlossen.
Es gibt somit einen Bürgerentscheid 2.

Nach der Gemeindeordnung ist den Bürgerinnen und Bürgern von der Eutiner Verwaltung eine Information zuzustellen, in der die Standpunkte und Begründungen sowohl der Gemeindevertretung als auch der Bürgerinitiative dargelegt sind. Diese Information wurde inzwischen versandt.

Das Informationsblatt ist jedoch erkennbar nicht die Begründung der Stadtvertretung, sondern eine Information unter dem Logo von CDU, Grünen und FDP. Hier wurde unter dem Deckmantel der offiziellen Bürgerinformation eine Wahlwerbung von drei Fraktionen versandt. Die FREIEN WÄHLER halten dies für unzulässig und sehen einen Verstoss gegen gesetzliche Vorschriften. Wir haben die Kommunalaufsicht um rechtliche Prüfung gebeten. Der Vorgang liegt z.Z. im Innenministerium.

Am 06.05.2019 wurde von Lehrkräften der Gustav-Peters-Grundschule eine von einer Elternvertreterin verfasste Wahlwerbung „Kleine Schule für kleine Kinder“ an die kleinen GrundschülerInnen verteilt. In dieser Schrift wurde zur Demonstration aufgerufen und eine Wahlempfehlung für den Bürgerentscheid 2 abgegeben. Eine einseitige Wahlwerbung mit teilweise sogar falschen Inhalten wie die Verwaltung im Schulausschuss am 07.05.2019 sogar selbst bestätigt hat. Die im öffentlichen Dienst beschäftigten Lehrkräfte sind zur Neutralität verpflichtet. Wir sehen in der wohl auch kommentierten Verteilung an die Kinder einen Verstoss gegen Dienstpflichten. Die FREIEN WÄHLER haben daher Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde bei den vorgesetzten Behörden eingelegt.

Neben diesen rechtlichen Verfehlungen finden wir es allerdings besonders erschreckend, dass kleine Kinder, deren Schutz von den Befürwortern des Bürgerbegehrens 2 besonders hervorgehoben wird, dann nicht mehr gewahrt wird, wenn es um die eigenen politischen Interessen geht. Hier werden kleine Kinder von 6 bis 10 Jahren instrumentalisiert und sogar mit Transparent den Medien vorgeführt. Gleichzeitig ist es nach Ansicht der Befürworter des Bürgerentscheids 2 diesen kleinen Kindern nicht zuzumuten, mit größeren Kindern und Jugendlichen auf einem Gelände in unterschiedlichen Gebäuden mit unterschiedlichen Pausenhöfen zur Schule zu gehen. Wie konnte es so weit in dieser Stadt kommen, dass wir eine Zwei- Klassen-Schüler-Gesellschaft schaffen? Hier erscheint es uns dringend erforderlich, dass der Bürgermeister ein „Machtwort“ spricht, bevor die Sache weiter eskaliert.

Die FREIEN WÄHLER sind für die beste Lösung für große und kleine Schülerinnen und Schüler.

Pressesprecherin
Sigrid Jürß

Der Kampf um die Schulen geht in die heiße Phase!

Eutin, den 08.05.2019
Fakten und Fake News überschlagen sich in den Zeitungen und auf Facebook, es geht schon wieder über unsachliche Kommentare zu Beleidigungen. CDU und Grüne sind schon so weit zusammengewachsen, dass sie einen gemeinsamen Info-Stand auf dem Markt machen um ihre Flugblätter zu verteilen.

Die Bürgerinitiative informiert sachlich auf ihrer Internetseite.

An der Schule am kleinen See wurde Stimmung gemacht und politisch gefärbte Elternbriefe verteilt. Bangemache auf dem Rücken der Kleinen! Denen wird suggeriert, dass es bei der BI-Lösung kein Sportplatz mehr geben würde und andere Horrorszenarien.

Die Schulkonferenz der Wisser-Schule und Schulleiter Sven Ulmer sprechen sich auf ihrer Homepage einstimmig für die Campuslösung aus. Besonders schwerwiegend sehen sie die angedachte Sanierung der Wisser-Schule bei laufendem Betrieb während der 3-jährigen Sanierungsphase.

Der „Schulcampus“ ist nur ein gemeinsamer Schulbereich mit getrennten Schulhöfen und Schulgebäuden. Es gäbe vielfältigen pädagogische Synergieeffekte wie Patenschaften, „Groß liest für Klein“, unterstützung der Grundschule bei Spielfesten und Schulfesten Bundesjugendspielen. Auch der nahtlose Übergang von der Gustav-Peters-Schule an die Wilhelm-Wisser-Schule bietet viele Vorteile.

Foto: Vernunft macht Schule

Der Kleine See bietet allen Schülern eine naturnahe Schule in grüner Umgebung und nahezu alle Förderschüler könnten ihre schulische Laufbahn an der Wisser-Schule fortsetzen.

Ca. 50 Kinder und Eltern protestierten auf dem Eutiner Markt für eine kleine Schule. Kleine Kinder halten Plakate in die Kameras der Presse. Der Informationsstand der Bürgerinitiative sorgte bei der Polizei und Ordnungsamt für Aufregung, er war aber genehmigt. Es ergaben sich sehr gute Gespräche schrieb Thorben Junge (BI) „Es war gut, dass wie da waren“.

150 Menschen demonstrierten für das Klima!

Eutin, den 04.05.2019
Wieder trafen sich Jugendliche und Erwachsene am Wasserturm um für eine bessere Klimapolitik zu kämpfen. Der Protestmarsch ging dieses Mal durch die Holstenstraße, Plumpstraße, über die Plöner Straße, Bahnhofstraße und Heinrich-Westphal-Straße in die Albert-Mahlstedt-Straße, Elisabeth-Straße, Weidestraße, und Lübecker Straße auf den Markt. Auch von der Fahrradinitiative waren Mitglieder angetreten, schon im Vorfeld hatten die Radler ihre Unterstützung angekündigt. Der Marsch war an diesem Freitag erst um 13.30 Uhr begonnen um den Abiturienten, die an diesem Tag ihre Arbeiten schrieben auch die Möglichkeit geben zu können sich zu beteiligen.

Auffallend war, dass viele wartenden Autofahrer erst nach Ansprache durch Demonstranten es schafften ihre Motoren auszuschalten. Das Thema ist wirklich noch nicht bei allen angekommen.

Am Ehrenmahl wurde, so wie auch schon auf dem gesamten Weg lautstark auf die Missstände hingewiesen. „Hopp, Hopp, Kohle Stopp“.

Karlotta Böttcher machte den Anwesenden wieder ihre Forderungen deutlich, Ausstieg aus der Kohle, Begrenzung der Erderwärmung und Erhebung einer CO2-Steuer. Bürgermeister Behnk wurde von den Jugendlichen aufgefordert, mehr und schnell etwas für das Klima zu tun. Die Stadtpolitik hatte dieses Mal ganz bewusst keine Redezeit bekommen. „Es soll gehandelt werden und nicht nur geredet!“ sagte David Gutzeit, Mitglied des Orga-Teams.

Der Sprecher der Initiative „Fahrradfreundliches Eutin“ wies darauf hin, dass Eutin immer noch nicht fahrradfreundlich ist. Viele Stellen sind so eng, dass dort Fußgänger und Radler Vorfahrt bekommen müssten.

PRESSE-MITTEILUNG
Briefwahl hat begonnen

Eutin 23.04.2019
Ab sofort können die Briefwahlunterlagen für die Europawahlen in der Stadt Eutin und in der Gemeinde Süsel sowie für die Bürgerentscheide in der Stadt Eutin am 26. Mai 2019 beantragt werden.

Die Wahlbenachrichtigungen, die nicht mehr als Karte, sondern als Brief versandt werden, gehen allen Wahlberechtigten bis zum 05. Mai 2019 zu. Auf der Rückseite befindet sich der Antrag für die Briefwahl.

Die Briefwahl kann persönlich im Briefwahlbüro oder schriftlich (Brief, Fax, E-Mail) beantragt werden. Auch eine Beantragung über das Internet ist möglich. Folgen Sie hierzu bitte den Hinweisen auf der Startseite www.eutin.de. Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich.

Wer für jemand Anderen die Briefwahlunterlagen abholen möchte, benötigt dafür eine entsprechende Vollmacht. Wer seine Stimme bereits jetzt abgeben möchte, kann dies direkt im Briefwahlbüro erledigen. Das Briefwahlbüro befindet sich in der Albert-Mahlstedt-Straße 13 in Eutin und ist zu folgenden Zeiten geöffnet: montags - freitags, 08.30 – 12.00 Uhr; montags - donnerstags 14.00 – 15.30 Uhr.

Briefwahlunterlagen für die Europawahl können bis einschließlich 24. Mai, 18.00 Uhr, beantragt werden. Die Briefwahlunterlagen für die Bürgerentscheide der Stadt Eutin können bis einschließlich 24. Mai, 12.00 Uhr, beantragt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die/der Wahlberechtigte dafür verantwortlich ist, dass der Wahlbrief rechtzeitig (bis 26. Mai 2019) das betreffende Wahllokal bzw. die Stadt Eutin erreicht.

Telefonisch erreichen Sie das Briefwahlbüro unter Tel: 04521-793216 oder per E-Mail: e.magiera@eutin.de.

Süseler BürgerInnen können die Briefwahlunterlagen für die Europawahl auch im Rathaus Süsel, Bürgerbüro, An der Bäderstraße 64, abholen bzw. direkt dort ihre Stimme abgeben. Ansprechpartnerin ist Frau Kirscht unter der Telefonnummer 04521-793227 oder E-Mail s.kirscht@eutin.de. Das Bürgerbüro ist zu folgenden Zeiten geöffnet: montags 14.00 – 18.00 Uhr, dienstags und donnerstags 08.30 – 12.00 Uhr sowie 14.00 – 15.30 Uhr, freitags 08.30 – 12.00 Uhr.

Ansprechpartnerin: Kerstin Stein-Schmidt
Stadtmanagerin
Tel.: 04521 / 793-161
E-Mail: k.stein-schmidt@eutin.de

Bürgerenscheid

Eutin, den 24.04.2019

Auch für die Bürgerentscheide hat der Wahlkampf begonnen.

Die Bürgerinitiative möchte die beiden Schulen, Grundschule am kleinen See und Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule auf dem 2,3 Hektar großen Gelände am kleinen See neu bauen. Zusätzlich soll dort eine Sporthalle mit Tribüne entstehen, die auch den Ansprüchen der Vereine entspricht.

Ein Neubau, der allen Ansprüchen zu 100% entsprechen kann. Energietechnisch nach den neuesten Erkenntnissen, Dämmung, gemeinsamer Heizanlage und Solarpanelen auf den Dach.

Die Stadtvertreter der CDU, FDP und Grünen wollen eine Grundschule am kleinen See mit Sporthalle. Die zum Teil unter Denkmalschutz stehende Wisser-Schule am Berg, Elisabeth-Straße soll saniert, teilweise abreißen und neu gebaut werden, mit einer zusätzlichen Sporthalle und einer Tiefgarage.

Die drei Parteien meinen, dass dort 99% der Anforderungen zu erreichen sind. Was bei dem bauen im Bestand, in einem denkmalgeschützten Gebäude alles auf einen zukommen kann alles passieren kann, sehen wir bei den Schlossterrassen. Der Denkmalpfleger wurde nicht einmal bei der Planung mit eingebunden.

Entscheiden Sie vernünftig!

Ostermarsch für Frieden und Klima

Eutin 21.04.2019
Wolfgang Schiller vom Friedenskreis rief und 127 Eutiner kamen! Der Friedenskreis veranstaltete den vierten Ostermarsch in diesen Jahr zusammen mit der Gewerkschaft Verdi. Vor dem Info-Stand versammelten sich Bürgerinnen und Bürger bei Ansprachen und Protestliedern.

Die Parole der Veranstaltung in diesem Jahr lautete „Rüstung tötet auch ohne Krieg, Abrüsten für den Frieden! Rüstung heizt das Klima auf.“

Info-Stand mit Protestliedern

„Die Situation in der Welt so ist dramatisch wie noch nie zuvor, die Menschen stünden davor, gleich doppelt Selbstmord zu begehen!“ sagte Schiller. Er warnte vor der schnellen Selbstvernichtung durch Atomkriege und dem langsamen Sterben durch die Klimakatastrophe.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) wollte nicht mit marschieren und auch der CDU Landtagsabgeordneten Tim Brockmann hielt sich lieber im Hintergrund. Flagge zeigen in der Freizeit ist nicht angesagt?

Kundgebung Königstraße

„Riesen Summen werden für Rüstung ausgegeben, in den USA, aber auch in Deutschland steigen die Militärausgaben. Wir bräuchten das Geld aber für andere Bereiche, wie Schulen, Kitas, Krankenhäuser, sozialen Wohnungsbau, Renten und bei der Bahn.“sagte Schiller „Die Bundesregierung will die Militärausgaben bis 2024 auf mehr als 80 Milliarden Euro hochschrauben.“

Wolfgang Schiller mahnte, dass die Menschen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen mit allen Mitteln stoppen müssten um die drohende Klimakatastrophe zu verhindern oder wenigstens abzumildern. „Die Forderungen des Friedenskreises bei den Ostermärschen sind weiter aktuell, sie werden immer aktueller.“ erinnerte Lutz Tamchina vom Friedenskreis.

Ostermarsch an der Albert-Mahlstedt-Straße

Osterfeuer war wohl ein Erfolg

Eutin 21.04.2019
Osterfeuer am nächsten Tag

Das von der Eutiner Feuerwehr veranstaltete Osterfeuer fand in diesem Jahr wieder auf dem Festplatz statt. Sonntagvormittag, 11.30 Uhr schwelte es unbewacht, zwischen Plastikbechern und Schnapsfläschchen immer noch ordentlich vor sich hin.

Festplatz nach Osterfeuer

Parteien zur Europawahl
und ihre Spitzenkandidaten

Eutin, den 22.04.2019
CDU/CSU: Manfred Weber
Bündnis 90/Die Grünen: Ska Keller und Sven Giegold
SPD: Katarina Barley, Udo Bullmann
FDP: Nicola Beer
Linke: Özlem Alev Demirel, Martin Schirdewan
AfD: Jörg Meuthen
Freie Wähler: Ulrike Müller
ÖDP: Klaus Buchner
Piratenpartei: Patrick Breyer
Die PARTEI: Martin Sonneborn
LKR: Bernd Lucke
Familien-Partei: Helmut Geuking
Tierschutzpartei: Martin Buschmann, Robert Gabel und Patricia Kopietz
NPD: Udo Voigt
Graue Panther
Die Grauen – Für alle Generationen (Die Grauen)
Tierschutz hier!
Der Dritte Weg
Die Rechte
Partei für Gesundheitsforschung
Deutsche Kommunistische Partei Deutschlands
Die Violetten
Volt Deutschland
Die Humanisten
Demokratie durch Volksabstimmung
Sozialistische Gleichheitspartei
Menschliche Welt
Bündnis Grundeinkommen
Partei für die Tiere
Neue Liberale
Demokratie in Europa
ÖkoLinX
Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit
Tierschutzallianz
Bündnis C – Christen für Deutschland
MLPD
Bayernpartei
Europäische Partei LIEBE
Die Frauen
Demokratie Direkt

Killeralge im Ukleisee

Eutin 14.04.2019
Wie fast jeden Winter blühen wieder die sonst am Grund des Ukleisees wachsenden Algen Planktothrix rubescens und färbt das Wasser rostrot. Sie kann bei Tieren die Leber oder die Nerven angreifen, schwere Krankheiten hervorrufen und führt im schlimmsten Fall zum Tod.

Dr. Mandy Bahnwart, Biologin beim Landesamt für Landwirtschaft schätzt die Gefahr sehr hoch ein, die Alge, auch Burgunderblutalge genannt, kommt bei kaltem Wasser nach oben und sinkt bei Erwärmung wieder in die Tiefe.

Die Besonderheit des bis zu 17 Meter tiefen Ukleisees ist, dass er keine größeren Zu- und Abläufe hat. Schmelzende Eisblöcke der jüngsten Eiszeit haben ihn geschaffen.

Warnschilder sollen am Ukleisee aufgestellt werden.

Wer Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Krämpfe und zentralnervöse Störungen bei seinem Hund bemerkt, sollte dringend einen Tierarzt aufsuchen.

Planktothrix rubescens

Der Bund fördert die Festspiel-Bühne

Eutin 14.04.2019
Die dritten Auflage des Bundesprogrammes Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur bescherte den Eutiner Sommerspielen 1,6 Millionen Euro für die Instandsetzung der Bühne und des Orchestergrabens.

Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Förderprojekte beschlossen, von den 2019 bis 2023 zur Verfügung stehenden 310 Millionen Euro gingen insgesamt 7,7 Millionen nach Schleswig-Holstein.

Ostholstein, profitiert überdurchschnittlich, das Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Oldenburg erhält für einen Ersatzneubau der Sporthalle 3,168 Millionen Euro.

Falk Herzog, Geschäftsführer der Eutiner Festspiele freute sich über die Förderzusage des Bundes. Er möchte endlich den Neubau der Tribüne konkret anschieben. Die 1975 errichtete Tribüne bedarf dringend einer Erneuerung.

Herzog strebt intensive Gespräche mit der Stadt zu der Planung und den Bedingungen der Fördermaßnahmen an. Sein Dank ging an den Abgeordneten Ingo Gädechens der sich für die Eutiner Festspiele eingesetzt hatte.

Dringend Gastfamilien für Studierende aus den USA gesucht

Eutin 12.04.2019
Pressemitteilung der Stadt Eutin

In diesem Jahr werden in der Zeit vom 28. Mai bis 06. Juli wieder Studentinnen und Studenten aus der Eutiner Partnerstadt Lawrence/Kansas zu einem Aufenthalt nach Eutin kommen. Leider sind noch nicht für alle Gäste Gastfamilien gefunden worden.

Für die Unterbringung werden noch dringend Familien gesucht, die Freude daran haben, Menschen aus Lawrence bzw. Amerika kennenzulernen und während ihres Aufenthaltes zu begleiten. Idealerweise wohnen die Gastfamilien in Eutin oder in unmittelbarer Nähe, bieten Familienanschluss und können ein Fahrrad zur Verfügung stellen. Ein Unkostenbeitrag ist gewährleistet.

Die Studenten sind zwischen 19 und 25 Jahre alt und werden den Aufenthalt nutzen, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Über die Jahrzehnte sind durch diese Besuchskontakte viele Freundschaften entstanden. Von allen Beteiligten wird die Unterbringung in Gastfamilien immer als große Bereicherung empfunden.

Wer Fragen hat oder weitere Informationen wünscht, wendet sich bitte an die Stadt Eutin. Ansprechpartnerin ist Nicole Ausborn, Tel.: (04521) 793-251; E-Mail: n.ausborn@eutin.de.

Wochenmarkt-Kochen auch 2019 wieder!

Eutin 12.04.2019
Der Eutiner Wochenmarkt lädt ein zum „Wochenmarkt-Kochen“ am 27. April von 11.00– 13.00 Uhr

Der Eutiner Wochenmarkt und die Stadt Eutin präsentieren in diesem Jahr wieder drei gemeinsame Koch-Events auf dem historischen Marktplatz der Stadt. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr startet die Serie „Wochenmarkt-Kochen in Eutin“ jetzt am Samstag, 27. April 2019. Eutins DEHOGA-Chef Harry Heinsen wird zwischen 11.00 und 13.00 Uhr in der mobilen Showküche direkt am Ehrenmal frühlingsfrisch kochen. Vor Ort wird Harry Heinsen Wochenmarktprodukte frisch zubereiten und sich dabei auch gern in den Topf gucken lassen. Unterstützt wird er dieses Mal von den Gastköchen aus der Fußballsparte von Eutin 08: Wir freuen uns, Eddie Schulz, Dennis Hacks und Gunnar Schröder in unserer mobilen Showköche begrüßen zu können.

Geplant sind u.a. frühlingshafte Variationen mit Spargel, Schinken, Geflügel und Fisch. Im Nachtischbereich liegt der Schwerpunkt auf saisonalen Früchten wie Erdbeeren und Rhabarber. Die Kochshow wird wieder fachkundig und charmant moderiert von Restaurantmeister Henrik Möller und freundlich unterstützt von den Kolleginnen der Tourist-Info. Harry Heinsen wird in gewohnter Weise praktische Tipps zur Zubereitung geben und natürlich darf zwischendurch auch probiert werden. Die Rezepte werden vor Ort kostenfrei verteilt und dürfen gern zu Hause nachgekocht werden.

„Wir freuen uns, dieses beliebte Format in diesem Jahr fortsetzen zu können und damit unseren hervorragenden Wochenmarkt weiter in den Fokus zu rücken,“ sagte dazu Eutins Bürgermeister Carsten Behnk zum Auftakt der Serie in 2019.

Der Eutiner Wochenmarkt gilt als einer der schönsten und traditionsreichsten in der Region.

(von links nach rechts): Kerstin Stein-Schmidt, Jan Maaß, Henrik Möller, Christian Lüth und Harry Heinsen.

Jeden Mittwoch und Samstag treffen sich Einheimische und Gäste auf dem Eutiner Marktplatz im Herzen der Stadt zum Wochenmarkt.

Mehr als 30 Stände bieten ihre frischen und regionalen Produkte an. Vieles ist hausgemacht – direkt vom Erzeuger - und von hervorragender Qualität. Natürlich gibt es auch Bio-Produkte.

Der Wochenmarkt zählt zu den Frequenzbringern in der Stadt und sorgt für eine belebte Innenstadt.

Im Juni, Juli und August veranstaltet die Eutiner Tourist-Info außerdem das in der Region einmalige Format „Wochenmarkt-Jazz“.

Die nächsten Koch-Events finden Ende Juni - dann mit dem Schwerpunkt Eutiner Festspiele - und im September statt.

Fisch im Bootshaus

Eutin 14.04.2019
Das Bootshaus am Eutiner See hat nach dreieinhalb Jahren wieder eine Bewirtung. Küchenchef Stephan Kanthak möchte die obere Etage als Fischrestaurant betreiben.

Bootshaus im Seepark

Der Blick auf den See in drei Richtungen und gutes Essen sollen die Gäste anlocken. Unten kann man bei Kaffee und Kuchen dem Treiben auf den Booten zuschauen.

Gelernt hat Herr Kanthak im Maritim in Kiel und kochte anschließend in Timmendorfer Strand, Frankfurt und Potsdam. Früher hat er in Eutin gewohnt und möchte nun hier am See wirken.

Ursprünglich waren die Räume das Vereinsheim des Ostholsteinischen Seglervereins Eutin (OSVE). Die Segler hatten aber schon vor vielen Jahren ihre Vereinsräume in einen Neubau hinter der Bootshalle verlegt. Dort bekommen Vereinsmitglieder ihre Getränke billiger.

Stephan Kanthak war bei einem Spaziergang auf das leer stehende Bootshaus aufmerksam geworden und stellte Manfred Obieray (Vorsitzender des OSVE) sein Konzept vor. Nun betreibt er das Restaurant mit 4 Personen, möchte aber gerne noch einen Azubi einstellen.

Im Mai öffnet dann im Erdgeschoss der Kiosk.

Schmierereien und Dummies

Eutin 12.04.2019
An vielen Stellen Eutins fand man in den vergangenen Tagen Schmierereien rechtsgerichteter Aussagen. Hakenkreuze und andere Symbole, die vielen noch aus einer dunklen Vergangenheit im Gedächtnis sind.

Strohpuppe

Auch auf andere Weise soll die Abneigung gegen nicht Deutsche geschürt werden. Mit Stroh gefüllte Maleranzüge und Holzkreuze mit den Namen von Opfern von Übergriffen durch Ausländer sollen glauben machen, dass von allen Geflüchteten eine Gefahr ausgeht. Das ist bei weitem nicht so!

Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt forderte alle Mitbürger auf alles zu melden, was eine ausländerfeindliche oder nationalistische Aussage darstellt.

Wasserschaden wird behoben.

Eutin, 11.04.2019
Der Fußboden in der Historischen Reithalle, der durch einen großen Wasserschaden zerstört wurde wird nun Ersetzt. Die Versicherung übernimmt die Kosten.

Die Arbeiten sind, wie immer bei denkmalgeschützen Gebäuden komplizierter als erwartet, erste einmal musste der Untergrund aus Gussasphalt entfernt werden. Ob aber die Sanierung pünktlich beginnt, ist noch nicht sicher.

Der alte Teerboden


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Vom 346. auf den 74. Platz

Eutin, den 13.04.2019
FahrradInitiative lobt die Fortschritte der Kreisstadt, bei der ADFC-Umfrage verbessert sich Eutin deutlich.

Keine andere Stadt hat sich beim bundesweiten ADFC Fahrradklimatest weiter verbessert als Eutin.

Bei der Umfrage vor zwei Jahren noch auf Platz 346 unter den Kleinstädten landete Eutin 2018 schon auf Rang 74, während der Landesdurchschnitt in Schleswig-Holstein schlechter wurde.

Vielleicht war das der Grund, warum der Erste Platz unter den 20.000 Einwohner Städten an Oschatz in Sachsen vergeben wurde, der Ort verbesserte sich um beachtliche 222 Plätze, Eutin schaffte mit 272 Plätzen einen deutlich größeren Sprung.

Jens Rose-Zeuner, Sprecher Initiative „Fahrradfreundliches Eutin“ wäre dieser Titel auch zu viel des Guten gewesen. Es wird immer besser, aber es besteht noch Potenzial.

Die Beteiligung bei der Umfrage war dieses Mal mit 335 Teilnehmern, deutlich höher als vor 2 Jahren. Damals waren es nur 160.

„Fahrradfreundliches Eutin“ hatte extra in den Schulen geworben, was sicherlich auch für das gute Ergebnis verantwortlich ist. Schüler haben nicht so hohe Ansprüche an einen Radweg wie Erwachsene.

Kartellamt sagt nein!

Eutin, den 10.04.2019
Ein Investmentunternehmen aus den USA soll nicht die ostholsteinischen Kliniken beherrschen. Über die Verflechtung, die von der Behörde aufgedeckt wurde, waren selbst die Politik und die Gewerkschaft Verdi überrascht. Verdi hatte die Sana-Mitarbeiter der Kliniken in Ostholstein bei ihrem Kampf um ihre Arbeitsverhältnisse unterstützt.

Einer Übernahme von Sana durch Ameos hätte das Bundeskartellamt aus diesem Grund voraussichtlich nicht zugestimmt.

Die Krankenhauskonzerne hätten eine Markt beherrschende Stellung erlangt, das darf nicht zugelassen werden. Wirtschaftlichkeit darf nicht über einer angemessenen medizinischen Versorgung stehen.

Die verunsicherten Sana-Mitarbeiter hatten bei einer großen Kundgebung in Eutin eine sofortige Sanierung der maroden Eutiner Klinik gefordert. Sie wollen wissen wie es weitergeht. Die Übernahme ist vom Tisch, nun muss Sana nach wie vor den Versorgungsauftrag sicherstellen.

Einfach mal das Auto im Dorf lassen!

Eutin 08.04.2019
Zu Leserbrief im OHA „Kirche im Dorf lassen“ vom Donnerstag den 4. April 2019

Es wurde endlich Zeit für fridays for future! Wenn unsere Umwelt dem Auto geopfert wird, wenn die Zukunft unserer Kinder nicht von den Erwachsenen erhalten wird, dann müssen die Jungen Menschen das selbst in die Hand nehmen. Dort wo wir noch auf grünen Wiesen gespielt haben sind jetzt betonierte Parkplätzt und zugeteerte Straßen, jeder der ein Auto hat, bewegt es auch, oft nur zum Vergnügen.

Und dann ist da wieder einer, der unsere Kinder für dumm hält. Kinder und Jugendliche, die keine andere Möglichkeit mehr sehen als auf die Straße zu gehen und die Verantwortlichen darauf stoßen, dass das Klima bald nicht mehr zu retten ist. Ich habe mit vielen dieser Mädchen und Jungen gesprochen, sie zeigen wie es gemacht werden kann, sie weisen auf Missstände hin und denken an ihre Zukunft.

Natürlich hängen Arbeitsplätze an der Autoindustrie, für diese Menschen müssen Alternativen gefunden werden. Im Bereich Umwelt und Klimaschutz gäbe es bestimmt viel zu tun. Alternative Energien und Energieeinsparung sind ein weites Feld.

Manchmal ist es besser auf einen anderen Ast zu klettern und den abzusägen auf dem man gesessen hat, als den ganzen Baum zu vergiften. Die Automobilindustrie und die Großkonzerne sind kein gesunder Ast, auf dem wir alle sitzen. Aber wir sitzen alle auf dieser Erde.

Es ist einfach, alles auf die USA, China, die Kreuzfahrer und die Fluggesellschaften zu schieben, doch weltweit gehen die Jugendlichen für das Klima auf die Straße. Als erstes sollte man immer vor der eigenen Tür kehren, einfach mal das Auto im Dorf lassen, Fahrgemeinschaften, Bahn und Bus sind kleine Ansätze. Die Politiker müssen endlich etwas tun aber jeder Einzelne kann anfangen.

Manfred Ehmke als Privatmann

Offener Brief an den OHA, Eutin am 22.03.2019

Eutin 21.03.2019

Betreff: Artikel „Mehr Vorwürfe statt Argumente“
Kommentar „Sachlich, bitte!“

Sehr geehrte Frau Emde, in Ihrem Kommentar zur letzten Stadtvertretersitzung, in der die Fraktionen der SPD, der FWE und der FREIEN WÄHLER den Saal aus Protest verließen, sprechen Sie von kindischem und überzogenem Verhalten.

Hier muss doch einiges richtiggestellt werden.

Die Stadtvertretung stellt im Bürgerbegehren zur Schule eine Gegenfrage. Diese Gegenfrage ist wie auch das Bürgerbegehren der BI zu begründen und wird allen EutinerInnen vor dem Bürgerentscheid als offizielle Information zugesandt.

Die Begründung der Bürgerinitiative haben wir zur Kenntnis genommen. Sie ist für uns als Stadtvertreter ohne Belang. Darüber haben wir nicht zu entscheiden.

Für die Begründung der Stadtvertretung sieht es allerdings anders aus.

Sie wurde von CDU, Grünen und FDP erstellt, weil sich diese auch als Mehrheit für eine Gegenfrage ausgesprochen und diese auch formuliert hatten. Der Entscheidungsprozess dazu fand in der vorletzten Stadtvertretersitzung statt. In der letzten Sitzung war nun im zweiten Schritt über die Begründung zur Gegenfrage abzustimmen.

Diese Begründung war natürlich den Stadtvertretern von CDU, Grünen und FDP bekannt.

Den Fraktionen von SPD, FWE und Freien Wählern wurde dagegen erstmalig in der Sitzung vor Aufruf des Tagesordnungspunktes pro Fraktionstisch (teilweise mit 4 Leuten besetzt) ein Exemplar der Begründung vorgelegt.

Ein Lesen, geschweige denn ein inhaltliches Befassen, mit der Begründung war zu keiner Zeit möglich. Ein Vertagungsantrag der SPD zu Beginn der Sitzung war mit den Mehrheitsstimmen von CDU, Grünen + FDP abgelehnt worden. Hier wurde den politisch andersdenkenden Stadtvertretern die Chance entzogen, Informationen zu erhalten, über die sie zu entscheiden hatten und für die sie am Ende als Mitglied der Stadtvertretung auch verantwortlich sind.

In der Kommunalpolitik gibt es keine Opposition. Wir Stadtvertreter sind alle in der „Regierung“. Da muss es ja wohl selbstverständlich sein, dass auch allen die Entscheidungsunterlagen zur Verfügung gestellt werden und nicht nur der Mehrheit aus CDU, Grünen und FDP.

Sehr geehrte Frau Emde, Sie mögen unser Verhalten kindisch nennen. Kinder haben allerdings in der Regel ein gesundes Gefühl für Gerechtigkeit. Ich nenne diesen ganzen Vorgang undemokratisch und dilettantisch.

Sigrid Jürß, Stadtvertreterin Fraktion FREIE WÄHLER

Das Dreiergestirn endschied alleine.

Eutin 21.03.2019
Bei der Abstimmung zur Begründung der Gegenfrage zum Bürgerentscheid verließen die Stadtvertreter von SPD, FWE und den Freien Wählern den Sitzungssahl, der Gestern ausnahmsweise in die Räumen der Schützengilde am Vogelberg verlegt war.

Zuvor hatte Thorben Junge, unterstützt von Ivo Stock die Begründung zu der BI „Vernunft macht Schule“ vorgetragen, alle hatten dazu eine Vorlage bekommen. Malte Tech (FWE) Sigrid Jürß (Freie Wähler) und Hans-Georg Westphal (SPD) teilten die Meinung der BI und versicherten ihre Unterstützung.

Für die Begründung der Gegenfrage hatten aber nur CDU, FDP und Grünen eine Vorlage erhalten. Die anderen Stadtvertreter schauten nur fragend in die Runde.

„Wir können nicht über Anträge abstimmen, über die wir nicht rechtzeitig informiert wurden“ war die einhellige Meinung der SPD, FWE und Freien Wähler, „Das sollen die unter sich ausmachen.

Schon am Anfang der Sitzung hatte Herr Westphal (SPD) auf diesen Missstand hingewiesen und die Vertagung des Punktes beantragt. Dem wurde nicht stattgegeben.

In einer vergangenen Stadtvertretersitzung hatte sich Matthias Rachfahl über solche Missstände erregt und eine Abstimmung abgelehnt, wenn Vorlagen nicht rechtzeitig zugestellt werden. Hier misst man mal wieder mit zweierlei Maß.

Die Treppenfrage kommt in die Jahre

Eutin 21.03.2019
Schon vor der Gartenschau sollte sie fertig sein, Das Tor zur „Gartenschau“ Welt. Immer noch bewegt die Treppe die Fraktionen. Keiner will sie mehr, „unnötig wie ein Kropf!“ sagte Jens-Uwe Dankert (FDP) aber Bauamtsleiter Henning Schröter hält am Verwaltungsvorschlag der kleinen Treppe fest. „Es hätte gar keine Fördermittel gegeben, wenn die Treppe nicht mit geplant worden wäre“ erklärte er.

CDU und SPD halten das Problem der Wegeführung vom ZOB in die Stadt gelöst, weil die Ampel die Fußgänger zu dem barrierefreinen durch „Protalis“ führt. Die Treppe würde die Stadt nur Geld kosten, sie ist nicht nur durch Fördergelder finanziert meinte Matthias Rachfahl (CDU).

Das Innenministerium gibt aber auch keine konkrete Antwort, ob und wenn wie viel der schon erhaltenen Zuschüsse zurückerstattet werden müssen.

Alle Fraktionen haben sich nun gegen eine Treppe entschieden, die Verwaltung wurde aufgefordert andere Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Spatenstich am Rosengarten

Eutin, den 21.09.2019
5 vergoldete Spaten standen bereit für den offiziellen ersten Spatenstich am Rosengarten. Die Arbeiten sind schon einige Wochen in Gange, aber für diesen Akt wurde extra ein Haufen Kies angefahren. Innenminister Hans-Joachim Grote, Bürgervorsteher Dieter Holst, Bürgermeister Carsten Behnk, Bauamtsleiter Henning Schröter und Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Mißling schaufelten, Maskottchen „Baubär Eu“ schaute dieses Mal nur zu. Bauamtsleiter Henning Schröter und Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Mißling, Bürgervorsteher Dieter Holst, Innenminister Hans-Joachim Grote, Bürgermeister Carsten Behnk
Foto: Lothar Sperling

Innenminister Hans-Joachim Grote
Foto: Lothar Sperling

Es wird am offenen Herzen der Innenstadt gearbeitet sagte Bürgermeister Behnk, die Baustelle liegt genau über dem Stadtgraben, es geht bis zu 6 Meter in die Tiefe. Deshalb wird dieser 200 Meter lange Bauabschnitt 5,11 Millionen Euro kostet. Davon verschlingt die Stadtentwässerung allein 2,6 Millionen. Eine halbe Million zahlen die Stadtwerke 1,98 Millionen Euro die Stadt.

Zweidrittel-Förderung hat die Stadt Eutin bei Bund und Land beantragt und bekommt das Geld auch. Kommunalminister Hans-Joachim Grote (CDU) reiste zum ersten offiziellen Spatenstich an.

Eutin soll eine moderne Stadt werden in der die Menschen sich treffen können. Wichtig ist, dass der Betrieb in allen Geschäften an der Straße weitergeht. Mit der Fertigstellung ist im Oktober 2020 zu rechnen.

Bürgervorsteher Dieter Holst
Foto: Lothar Sperling

Sana bleibt erst einmal Sana

Eutin, den 20.09.2019
Am Dienstag informierten Ameos und Sana das Kieler Sozialministerium und den Kreis Ostholstein, dass Ameos Antrag auf Übernahme zurückzieht. Beide wollen an aber dem Ziel festhalten. Es sind noch viele Fragen bei den Übernahmeverhandlungen zu klären, die mehr Zeit in Anspruch nehmen.

1. Januar 2019 wollte die Ameos-Gruppe die Sana-Standorte Eutin, Mittelburg, Oldenburg und Fehmarn – übernehmen, wenn das Kartellamt stimmt zu. Diese Entscheidung verzögert bis Anfang April, ist also noch nicht gefallen. Jetzt wird es sicher noch ein paar Monate dauern, viele Fachabteilungen, der Neubau und die Sanierung der schweren Wasserschäden, müssen in die Vertragsgestaltung einbezogen werden.

Mit 5,2 Prozent ist der Kreis Ostholstein an den Sana-Kliniken beteiligt.

Aktion Saubere Landschaft am 23. März 2019

Mitmachen beim
»Frühjahrsputz in der Stadt und in der Natur«

Eutin 19.03.2019
Am Samstag, 23. März 2019, findet die alljährliche „Aktion Saubere Landschaft“ in ganz Schleswig-Holstein statt; auch in Eutin und in der Gemeinde Süsel wird an diesem Tag fleißig gesammelt. Jeder der Lust hat, kann mitmachen und so einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Sammelstandorte gibt es nicht nur in den Eutiner Dorfschaften Fissau, Neudorf, Sibbersdorf und Sielbeck, sondern zum Beispiel auch im Seepark, hier sind die Gröön-Lüüd aktiv, in der Stadtbucht und im Seescharwald - oder in der Weidestraße; darüber hinaus wird gesammelt in der Gemeinde Süsel in Barkau, Bockholt, Bujendorf, Ekelsdorf, Fassensdorf, Gömnitz, Gothendorf, Groß Meinsdorf, Kesdorf, Middelburg, Ottendorf, Röbel, Süsel, Woltersmühlen und Zarnekau.

Freiwillige Helferinnen und Helfer, die diese Aktion unterstützen möchten, sind an allen Standorten herzlich willkommen!

Als zusätzlichen Anreiz gibt es in diesem Jahr eine große Verlosungsaktion, bei der alle TeilnehmerInnen mitmachen können. Unter den Preisen sind z. B. Verzehrgutscheine für Restaurants, für die Eisdiele, Kinogutscheine, Familienkarten für die Eutiner Schwimmhalle und als Hauptpreis Karten für die Eutiner Festspiele. Mitmachen lohnt sich also doppelt.

Auch die Eutiner Politik unterstützt die Aktion zum Umweltschutz. Bürgervorsteher Dieter Holst wird die Dorfschaft in Sielbeck besuchen und der stellvertretende Bürgervorsteher Manfred Ehmke wird nach Fissau kommen.

Nach dem Sammeln treffen sich die TeilnehmerInnen an vielen Standorten zu einem gemütlichen Klönschnack. Nähere Informationen zu den Sammelstandorten und Uhrzeiten stehen auf der Internetseite der Stadt Eutin www.eutin.de, der Gemeinde Süsel www.suesel.de oder unter www.sauberes-sh.de.

Der Städteverband Schleswig-Holstein, der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag, die Provinzial Versicherungen sowie der Landes-feuerwehrverband Schleswig-Holstein organisieren gemeinsam mit NDR 1 Welle Nord und dem NDR Schleswig-Holstein Magazin als Medienpartner die landesweite Müllsammelaktion „Unser sauberes Schleswig-Holstein“, an der sich wieder rund 200 Städte und Gemeinden mit mehr als 20.000 Bürgerinnen und Bürgern beteiligen werden.

Dieser gemeinsame, jährlich stattfindende Sammeltermin soll in ganz Schleswig-Holstein die Verantwortung für die Umwelt fördern. Alle Einwohnerinnen und Einwohner in Schleswig-Holstein sind daher aufgerufen, sich an dem „Frühjahrsputz“ zu beteiligen, damit unsere schöne Landschaft von Schmutz und Umweltsünden befreit werden kann.

Die DEMO „Fridays for Future“

Eutin 13.03.2019
Das Wetter konnte sie nicht abhalten, ca. 450 Menschen, überwiegend Jugendliche trafen sich am Wasserturm zu einem Protestmarsch zum Rathaus. Bis dorthin hatte sich die Zahl der Demonstranten auf etwa 600 erhöht. Der Elan der Jugendlichen hatte dazu geführt, dass das Ziel schon in einer halben Stunde erreicht wurde. Schließlich endete der Marsch vor dem Ehrenmal.

Treffen am Wasserturm

„Wir sind hier, wie sind laut, weil Ihr unsre Zukunft klaut“ mussten sich die Erwachsenen Vertreter von Stadt, Kreis, Land und Bund in bundesweit 164 Städten vorwerfen lassen, weltweit wurde in 100 Staaten demonstriert. Es wird endlich Zeit, dass das Klima der Welt auf ein Niveau gebracht wird, dass kein Mensch mehr davon krank wird, dass niemand mehr daran sterben muss. Eine Schweigeminute erinnerte an die Opfer, die die Vergiftete Umwelt schon gefordert hat.

Bürgermeister Carsten Behnk lobte sich und seine Verwaltung, Straßen werden mit LED beleuchtet und Radfahrer dürfen in der Fußgängerzone fahren. Er kennt das Problem, er ist auch schon mal mit dem Rad gefahren. Dann war er wieder schnell verschwunden.

„Wir sind hier, wie sind laut, weil Ihr unsre Zukunft klaut“, „Hopp, hopp, Kohlestopp“ klang es wieder über den Markt.

Ole Böttcher gibt das Startzeichen

Wortbeiträge der Schüler, wie zum Beispiel „Die letzten sieben Tage der Schöpfung von Jörg Zink“ etwas abgewandelt auf das heutige Thema brachte die Menschen zum Nachdenken, eine Zukunftsprognose, die keiner wahr werden lassen möchte.

Monika Obieray von den Grünen lobte das Engagement der jungen Leute und forderte sie auf in die Parteien einzutreten um etwas in der Politik zu bewirken. Damit schob sie die Verantwortung wieder an die Jugendlichen zurück. Jusos, FDP und die Linken warben auch für Ihre Parteien.

„Wir sind hier, wie sind laut, weil Ihr unsre Zukunft klaut“

https://fridaysforfuture.de

In der Stadtbucht

Karlotta Böttcher - Die Spannung steigt

Am Rathaus angekommen

Bürgermeister Carsten Behnk

„Fridays for Future“

Eutin 15.03.2019
Professionell, bis ins Kleinste geplant, so sollte die Demo „Friday for Future“ am kommenden Freitag den 15. 3 2019 doch gelingen. Das Organisationsteam um Karlotta Böttcher traf sich heute um 14.30 Uhr im Brauhaus um den Ablauf zu besprechen. Bundesweit in über 160 Städten gehen die Jugendlichen an diesem Tag auf die Straße um für Ihre Zukunft zu demonstrieren. Sie nehmen es sogar in Kauf, ein paar Schulstunden zu versäumen. „Wir wollen uns nicht länger unsere Zukunft kaputt machen lassen!“ erklärte Ole Böttcher, der seine Schwester tatkräftig unterstützt.

Gut organisiert ist schon die Bundesweite „Fridays for Future“, der sich junge Menschen in Ortsgruppen zusammenschließen können, im digitalen Zeitalter kein Problem über WhatsApp oder Instagram.

Organisationsteam „Friday for Future“

https://fridaysforfuture.de/regionalgruppen/

Die Eutiner Gruppe besteht schon aus ca. 300 Jugendlichen, die, so hoffen die 14 erschienenen auch alle zu der Demo kommen.

Der Demo-Marsch startet um 10.30 Uhr am Wasserturm, jeder ist willkommen. Vorbei an der Sivert-Halle, durch die Riemannstraße, Bleeker Gang, Stadtbucht Schlossplatz, Schlossstraße und Königstraße wird es zum Rathaus auf den Markt gehen. Dort stellt sich (ca. 11.30 Uhr) Bürgermeister Carsten Behnk den Fragen der Schüler. Nach weiteren Wortbeiträgen möchten einige der Jugendlichen noch mit den Passanten ins Gespräch kommen, gut vorbereitet sollen Fragen gestellt und beantwortet werden.

Forderungen an die Stadt, die im Gespräch geäußert wurden sind die Steigerung der Fahrradfreundlichkeit, ein besserer, preiswerter Nahverkehr und Mülltrennung bei öffentlichen Mülleimern. Land und Bund sollten über Klimaschutz umfangreicher informieren, es kam sogar der Vorschlag ein Schulfach „Umwelt und Klimaschutz“ einzuführen. Bei Energieüberschuss sollten nicht die Windkraftanlagen sondern die Kohlekraftwerke abgestellt werden und die Solaranlagen müssen wieder mehr gefördert werden. Mehr Arbeitsplätze im Umweltschutz wären auch wünschenswert.

Die Wirtschaft müsste Produkte aus der Region deutlicher ausweisen, vegane Gerichte müssen Pflicht auf den Speisekarten der Restaurants werden und wo möglich sollte man auf Plastikverpackungen verzichten.

Zu dieser Besprechung waren auch die Eutiner Parteien gebeten. Drei Mitglieder der Freien Wähler, Sigrid Jürß, Ulrike Wörle und Manfred Ehmke und von der CDU Marcel Kriwet waren der Einladung gefolgt. Das Orga-Team hörte sich gerne die Tipps und Erfahrungen an und beantwortete die Fragen zu diesem brisanten Thema.

Leserbrief zu „Fridays for future; Schüler-Demo in Eutin”

Eutin 13.03.2019
Wir hatten eine Einladung des Orga-Teams der Schüler-Demo Eutin, an einer Arbeitssitzung teilzunehmen.

Wir waren überrascht mit wieviel Sachverstand, Engagement, zielgerichtet und strukturiert zwölf junge Leute zwischen 14 und 18 Jahren in ihrer Freizeit diese Demo planen. Da können viele sogenannte Profis noch von lernen.

Wir Erwachsenen haben immer wieder die unpolitische Haltung der Generation facebook und twitter beklagt. Jetzt steht genau diese Generation für eine der wichtigsten Sachen der Menschheit auf und hält uns den Spiegel vor. Das ist nicht angenehm.

Aber diesen engagierten Schülerinnen und Schülern schulschwänzen oder gar Faulheit vorzuwerfen, geht total an der Sache vorbei. Die 2,5- stündige disziplinierte Arbeitssitzung war ein Paradestück für gelebten Gemeinschafts- und Politikunterricht. Wir waren beeindruckt.

Carlotta, Ole, Kasimir und all ihr anderen. Macht weiter so. Ihr macht uns Hoffnung für die Zukunft.

Sigrid Jürß
Stadtvertreterin Freie Wähler Eutin

Schulstreit in der nächsten Runde

Eutin 11.03.2019
Das erste Mal in Schleswig-Holstein stellt eine Stadtvertretung eine Gegenfrage zum Bürgerentscheid, der die Eutiner Schullandschaft für die Zukunft prägen soll. Die Meinungen der Bürgerinitiative „Vernunft macht Schule“ und der Stadtvertreter von CDU, Bündnis 90 die Grünen und FDP weichen zu sehr voneinander ab. Der 26. Mai wird es zeigen.

Die Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule (WWS) und die Gustav-Peters-Grundschule (GPS) – äußerten sich im Schulausschuss am Dienstagabend noch einmal zu diesen Thema.

Sven Ulmer Direktor der WWS, würde die verschiedenen Möglichkeiten der Kooperation mit der Grundschule in einem Neubau am See sehr begrüßen und bezog sich auf die gemeinsame Nutzung von Fachräumen. Florian Reimers, kommissarischer Leiter der GPS, hält die Kooperationen auch für sehr wichtig, hat aber bedenken, dass die Schüler nicht ihre Rolle wechseln können, wenn sie am gleichen Ort weiter zur Schule gehen. Ein Raufbold bleibt ein Raufbold oder gehänselte Kinder bleiben gehänselte Kinder, sie könnte nur schwer aus der Rolle heraus.

Bauamtsleiter Henning Schröter bezweifelte, dass es einen Sportplatz geben könne, wenn die Campuslösung gewinnt, Bangemache, denn die Ideen, die der Architekt Malte Tech (FWE) schon vor Jahren skizziert hatte, zeigen, dass es passt. Eine Dreifeldhalle ist ja so wie so schon beschlossen.

So ähnlich sieht der Stimmzettel aus

Eutin 08.03.2019
Um die Verwirrung schon einmal zu lockern möchte ich Ihnen schon einmal den Stimmzettel zeigen.

Stimmzettel für die Schule

FWE oder Freie Wähler?

Eutin 08.03.2019
Dem Ostholsteiner Anzeiger scheint es immer noch Probleme zu bereiten, dass die FWE sich getrennt hat, Die kurzfristig als Demokratische Freie Wähler Eutin benannte Fraktion hat sich der Bundespartei „Freie Wähler“ angeschlossen und wird auch so abgekürzt.

„ Man schreibt ja auch die Grünen aus und kürzt sie nicht mit (dG) ab."

Die Freie Wählergemeinschaft Eutin mit Malte Tech, Gerd Heiligenstühler, Heinz Lange und Lothar Sperling sind weiterhin die FWE, Olaf Bentke, Sigrid Jürß, Tom-Henry Machoy und Manfred Ehmke sind die Freie Wähler Ortsgruppe Eutin.

Straßenausbaubeiträge
Ja oder Nein

Eutin 09.03.2019
Wieder einmal sind die Straßenausbaubeiträge Thema der Diskussionen, Monika Obieray (Grüne) möchte wissen, wo gespart werden kann, wenn die Beiträge ersatzlos gestrichen werden.

Laut Frau Christiane Balzer (Grüne) stellt die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge die Stadt vor große Probleme von Gerechtigkeit und Finanzierbarkeit. Es sind schnell mal 5000,00€ und mehr, was der einzelne berappen muss gibt Frau Obieray zu, es ist für Bedürftige aber auch möglich das in Raten zu zahlen.

In den vergangenen 10 Jahren sind im Durchschnitt 120.000,00€ an Straßenausbaubeiträgen eingenommen worden, dem stehen die Kosten für eine Bürokraft, vom Gehalt über Bürobedarf bis zum Klopapier gegenüber. Was bleibt da noch übrig?

Bund und Länder stellen Ausgleichszahlungen zur Verfügung, andere Gemeinden bekommen das hin, Warum fragt man bei denen nicht mal nach, wie die das machen?

Mit dem Thema Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sind schon die Freien Wähler und die SPD in den Wahlkampf gezogen, der Antrag der FWE, die Verwaltung zu beauftragen nach Einsparmöglichkeiten zu suchen wurde von den Grünen und der CDU als nicht zu verwirklichen verlacht und abgelehnt. „Wenn nicht die Verwaltung, Fachleute, die täglich mit der Verteilung der öffentlichen Gelder befasst ist, Einsparmöglichkeiten finden kann, wer dann?“ war damals die Meinung der FWE (jetzt Freie Wähler und Freie Wählergemeinschaft Eutin).

Aber für die Grünen bleibt die Frage wo gespart werden kann unbeantwortet, während man im Rathaus schon die Spaten für die Eröffnung der Bauarbeiten am Rosengarten bereitstellt. Wird dieser Bau auch wieder mehr als das doppelte kosten als veranschlagt?

Jugendzentrum feiert Geburtstag

Eutin 03.03.2019
„Das ist die Generalprobe für den 40. Geburtstag im nächsten Jahr!“ sagte freudig Frau Johanna Wester, Leiterin des Jugendzentrums Eutin bei der Feier zum 39. Bestehen. Zu Kaffee und Kuchen waren am vergangenen Sonnabend den 2. März viele Kinder, Jugendliche und Eltern gekommen.

Foto Geburtstagstorte

Bei einer Führung durch den schönen Altbau in der Lübecker Straße 11 lernten die stellvertretenden Bürgervorsteher Annette Granzin und Manfred Ehmke die Räume kennen, von der FDP überbrachte die Ortsvorsitzende Eutin und Kreistagsabgeordnete Sandra Dankert die Glückwünsche.

„Die Jugendlichen können hier kostenlos Billard, Kicker und Tischtennis spielen auch eine Playstation 4, und viele Karten- und Brettspiele stehen zur Verfügung.“ pries Frau Wester die Angebote des Hauses an. Kochaktionen, Fußballabende, kleine Turniere und besondere Events wie ein Ausflug in den Heidepark

„Unser WLAN kann von allen Besuchern des Hauses kostenfrei genutzt werden.“ betonte Frau Wester „und 6 Arbeitsplätze im Computerraum um Hausaufgaben zu erledigen oder Bewerbungen zu schreiben können auch genutzt werden.“

Bei gutem Wetter kann im Hof und auf der Streetball, Fußball, Outdoor Kicker und mehr gespielt werden.

Foto von links nach rechts: Annette Granzin, Sandra Dankert, Johanna Wester und Manfred Ehmke

Wurde die Gemeindeordnung missachtet?

Eutin 28.02.2019
Ob ein Mehrheitsbeschluss der Stadtvertretung der letzten Sitzung gegen die Gemeindeordnung verstößt, soll nun die Kommunalaufsicht klären. Die Freien Wähler Eutin Demokratischen sind der Überzeugung und haben um eine rechtliche Bewertung gebeten.

Die Freien Wähler hatten beantragt, den Tagesordnung, Antrag von CDU, Grünen und FDP zum Bau einer Dreifeld-Sporthalle für den Bau einer Dreifeld-Sporthalle zu streichen.

In Verbindung mit der Gegenfrage über einen Schulcampus, die beim Bürgerentscheid am 26. Mai gestellt wird dürfen nach der Feststellung der Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens keine Entscheidungen der Stadtvertretung getroffen werden die dem Begehren entgegen stehende. „Das verstößt er gegen die Gemeindeordnung“ meint Sigrid Jürß, stellvertretende Vorsitzende der Freien Wähler.

Eine Gegenfrage hält sie natürlich für juristisch zulässig, die Gemeindeordnung sieht diese Möglichkeit vor.

Unterschiedliche Auffassungen von Jürß und Büroleiter Andreas Lietzke gab es auch um den Verfahrensablauf bei Vertagungsanträge nach der Geschäftsordnung für die Stadtvertretung.

Eutin-Kalender 2020 ist da!

Eutin 25.02.2019
Der Kalender „Eutin in alten Ansichten“ den die Bürgergemeinschaft Eutin nun zum 39. Mal herausgibt . zeigt dieses Mal Hotels und Herbergen im alten Eutin. Auf den Rückseiten findet man Anekdoten der städtischen Gaststättenkultur.

Marco Wriedt wird Gemeindewehrführer in Eutin

Eutin 22.02.2019
Mit 56 zu 36 Stimmen setzte sich Marco Wriedt auf der Jahreshauptversammlung gegen Ralf Klesny durch und löst Heino Kreutzfeldt als Gemeindewehrführer der Eutiner Feuerwehr ab.

Schon vor der Wahl verabschiedeten sich viele Gäste mit Grußworte von dem scheidenden Gemeindewehrführer, der drei Amtszeiten, 18 Jahren die Feuerwhr leitete. Gemeindewehrführer Andreas Riemke aus Bosau lobte vertretend die gute Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg.

Für Klaus-Peter Plötz vom THW ist die Feuerwehr auch eiserne Reserve für den Katastrophenschutz und Torsten Behrmann, Leiter und Initiator der Johanniter Schnelleinsatzgruppe war von der persönlichen Unterstützung Kreutzfelds angetan..

Vor vier Jahren hatten sich Marco Wriedt und Ralf Klesny, beide Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr bei der Wahl zum Stellvertreter gegenübergestanden, damals hatte auch Wriedt mit deutlicher Mehrheit gewonnen.

Die Kurzvorstellung beider Bewerber, die mehr als 30 Jahre aktive Einsatzerfahrung haben und ausgebildete Atemschutzgeräteträger sind, zeigte, dass sie sich kennen und schätzen.

Wriedt, gelernter Kaufmann, Zeitsoldat und IT-Administrator hob seinen direkten Draht zu den Wehren, Mitgliederwerbung und Kameradschaftspflege in den Vordergrund. Klesny, Bankkaufmann und Filialleiter wollte mit Verhandlungsgeschick bei der anstehenden Standortfragen und Ausrüstung der Wehren punkten.

Für Heino Kreutzfeldt hat sich auch 2018 in Sachen Feuerwehrhaus nur wenig bewegt. die Wehr sitzt immer noch in einem Gebäude aus dem Jahre 1968, der 2008 gefasste Beschluss hätte zügig umgesetzt werden müssen. Heute hat die Wehr 70 Aktive und eine Jugend- und eine Kinderwehr. Besonders ärgerte ihn, dass man zu wenig miteinander rede.

Bürgermeister Carsten Behnk (parteilos) und Klaus Kibbel (SPD), Vorsitzender des Bau- und Feuerwehrausschusses sprachen die Frage nach einem geeigneten Standort für ein neues Gerätehaus der Eutiner Wehr an. Einen Neubau auf dem Festplatz war von der Wehr nicht akzeptiert, nun sucht man nach einem neuen Grundstück, das die Anforderungen besser erfülle. Mehr wollete Behnk dazu nicht sagen, Grundstücksgeschäfte werden besser im Geheimen geführt. nach der Anschaffung des Löschfahrzeugs für Neudorf mit 420 000 Euro und die Ersatzbeschaffung für die 20 Jahre alte Drehleiter für das 665 000 Euro sind schon über 1 Mio. Euro für die Feuerwehr vergeben. Man rechne mit einer Zuwendung von
180 000 Euro aus der Feuerschutzsteuer.

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Gegenfrage von CDU, Grüne und FDP ist durch

Eutin 22.02.2019
Ob Campuslosung, beide Schulen als Neubau am See inklusive Sporthalle oder Wilhelm-Wisser-Schule weiterhin am Berg Sind die Fragen des Bürgerentscheids am 26. Mai, dem Tag der Europa-Wahl.

Die Fragestellung de BI „Vernunft macht Schule“ war den Vertretern von CDU, Grüne und FDP nicht klar genug. „Sollen die Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule (Standort Eutin) und die Grundschule (Standort kleiner See) einen Neubau am Standort kleiner See erhalten und soll an diesem Standort eine Dreifeld-Sporthalle gebaut werden, die beide Schulen für den Schulsport nutzen können?“

Nun wird, wie beschlossen eine zweite Frage auf dem Abstimmungsschein stehen. Diese CDU, Grüne und FDP Frage lautet dann: „Sind Sie dafür, dass eine neue Grundschule am Standort Kleiner See inklusive Förderzentrum und Dreifeld-Sporthalle mit Tribüne für sich allein gebaut wird und die Wilhelm-Wisser-Schule (WWS) am bisherigen Hauptstandort mit eigener Zweifeld-Sporthalle plus Gymnastikraum baulich saniert und eiweitert wird?“

Eine Dritte Frage, ob man A oder B bevorzugt kommt auch noch dazu.

Die drei Initiatoren der Bürgerinitiative ,,Vernunft macht Schule“ sehen in der Gegenfrage wie ernst man das jetzt in der Stadtvertretung nimmt. „Wir wollen die besten Ergebnisse für die Schüler!“ sagte Thorben Junge. Er, lvo Stock und Ursula Jacobsen-Priefer bemängelten, dass noch keine Analyse des Standortes Kleiner See vorliegt. Man sollte unbedingt beide Lösungen sachlich gegenüberzustellen.

Karten neu gemischt!

Eutin 21.02.2019
In den weiterhin 4 Ausschüssen wird es in Zukunft 11 Sitze anstelle von 15 geben. Nach der Trennung der Fraktion Freien Wählergemeinschaft Eutin in Freien Wählergemeinschaft Eutin und Demokratische Freie Wähler (Jetzt „Freie Wähler“) hätte sich nach Ansicht der CDU und der Grünen die Sitzverteilung in den Ausschüssen nicht mehr den Wählerwillen widergespiegelt.

Die beiden „Freien“ Fraktionen hätten nach dem Verteilerschlüssel je 2 Sitze in den Ausschüssen. So beschloss die Stadtvertretung mit CDU und Grüner Mehrheit die Ausschüsse auf 11 Mitglieder zu verringern.

Jetzt haben die CDU 4 Sitze, SPD und Grüne je 2 und FWE, FDP und Freie Wähler je einen Sitz in den Ausschüssen. Die SPD hatte den Antrag auf 13 Mitglieder gestellt, was deren Meinung nach das Wahlergebnis noch besser wiedergegeben hätte. In dem Fall hätten CDU und SPD einen Sitz mehr gehabt.

Vorsitzende in den Ausschüssen sind nun Mathias Rachfahl im Hauptausschuss, Monika Obiray im Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Kultur und Soziales, Olaf Blanck (nicht mehr Malte Tech) im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und Klaus Kibbel im Ausschuss - Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehrausschuss.

Zwei Neue in der Stadtvertretung

Eutin am 21.02.2019
Nach der feierlichen Verabschiedung von Karlheinz Jepp rückte anschließend Detlef Kloth für die SPD in die Stadtvertretung nach. Jepp hatte viele Jahre als Stadtvertreter und stellvertretender Bürgervorsteher gewirkt und möchte nun seinen verdienten Ruhestand genießen.

Detlef Kloth freute sich wieder dabei zu sein, bei der Wahl im Mai 2018 hatte er den Einzug knapp verpasst.

Für die Grünen übernahm Jürgen Jürs den Sitz von Dirk Schmidt.

Zur 2. stellvertretenden Bürgervorsteherin würde Annette Granzin gewählt, 2. stellvertretende Bürgermeisterin wurde Monika Obiray.

Gründung einer Ortsvereinigung der Freien Wähler

Eutin am 19.02.2019
Pressemitteilung der Freien Wähler Eutin am 20.02.2019

Die Mitglieder der parteilosen Fraktion der Demokratischen Freien Wähler Eutin haben sich entschlossen, der Bundespartei Freie Wähler beizutreten. Am 19.02.2019 wurde in Anwesenheit des stellvertretenden Bundesvorsitzenden Gregor Voht und des Kreisvorsitzenden Ostholstein Joachim Tappmeyer im Riemannhaus Eutin die Ortsvereinigung Freie Wähler Eutin gegründet. Damit ist es die erste Ortsvereinigung in Ostholstein. Nach reiflicher Überlegung stellte die Fraktion fest, dass ihre angestrebten Ziele mit den Freien Wählern übereinstimmen und sich mit einer Bundespartei im Rücken am Besten umsetzen lassen. In der Gründungsveranstaltung wurden gewählt Olaf Bentke zum Vorsitzenden, Manfred Ehmke zum Stellvertretetender Vorsitzenden, Annegret Cordes zur Schatzmeisterin und Claus Cordes zum Beisitzer.

Die Ortsvereinigung Freie Wähler Eutin lädt zu einem Bürgerforum ein mit dem Thema "Wir stellen uns und unsere Ziele vor" am 22.03.2019 um 19.00 Uhr ins Brauhaus Eutin. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Gregor Voth sowie der Kreisvorsitzende Joachim Tappmeyer werden ebenso wie die Eutiner Fraktionsmitglieder anwesend sein und freuen sich auf das Gespräch mit Eutiner Bürgerinnen und Bürger.

Auf dem Foto von links nach rechts: Manfred Ehmke, Olaf Benkte, Joachim Tappmeyer, Sigrid Jürß, Thomas Misch, Claus Cordes, Gregor Voht, Annegret Cordes

Olaf Bentke, Vorsitzender Freie Wähler Eutin

Leserbrief zum Artikel vom 07.02.2019 „Bürgerentscheid verzögert Projekte“

Eutin 09.02.2019
Für die Verzögerung der Schulprojekte wird allein die BI mit ihrem Bürgerbegehren verantwortlich gemacht.

Nach Durchsicht des vom Bauamtsleiter im Schulausschuss präsentierten Terminkalenders ist festzustellen:

Der Neubau der Grundschule am kleinen See wurde im Schulausschuss am 21.11. 2017 beschlossen. Planungen bzw. ein Wettbewerb wurden danach bis heute nicht in Gang gesetzt. Das Bürgerbegehren kann nicht der Grund dafür gewesen sein.

Denn erst 7,5 Monate nach dem Beschluss, am 17.07.2018, informierte die BI „Vernunft macht Schule“ den Bürgermeister über ein beabsichtigtes Bürgerbegehren.

Im aktuellen Terminplan der Stadt wird für den Architektenwettbewerb des Neubaus der Grundschule ein Zeitrahmen von 7 Monaten angegeben. Der Architektenwettbewerb für ein Hotel an der Stadtbucht wurde innerhalb von 6 Wochen bewerkstelligt.

Auf meine Nachfrage an den Bürgermeister im Schulausschuss, warum der Bürgerentscheid nicht bereits Ende März stattfinde, damit die 4-monatige Verzögerung halbiert werde, lehnte er aus organisatorischen Gründen ab.

Über den Termin des Bürgerentscheids entscheidet innerhalb einer 3-Monatsfrist nach Zulässigkeit des Begehrens (dies erfolgte am 31.01.2019) allein der Bürgermeister.

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Sigrid Jürß, Eutin

Neue Kindertagesstatte am Alten Bauhof

Eutin 07.02.2019

Auf dem Gelände hinter dem Alter Bauhof soll eine neue KiTa entstehen, beschloss der Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Kultur und Soziales am Dienstag in seiner Sitzung.

Nur die SPD bevorzugt einen Standort bei der Grundschule in der Blauen Lehmkuhle weil sie auch Potenzialfläche für die Gustav-Peters-Grundschule ist.

Fachbereichsleiter Martin Klehs favorisiert die Nähe zur Natur, den Kultureinrichtungen und die Parkplatzsituation, die meisten Kinder doch mit dem Auto zur KiTa gebracht, das wurde auch von Matthias Rachfahl (CDU) als Vorzüge angeführt. Katja Behrends (SPD) empfand den Weg zur Kita als zu weit, stimmte aber Klehs zu. Sascha Clasen (CDU) war für den Standort Bauhof und wunderte über die Meinung der SPD, die früher in der Blauen Lehmkuhle ein ganzes Schulzentrum bauen wollte.

Florian Reimers, der kommissarische Schulleiter der Gustav-Peters-Grundschule (GPS), möchte die Fläche an der blauen Lehmkuhle lieber zur Verbesserung der Situation der Schule nutzen.

Der Ausschuss entschied sich guter Letzt mehrheitlich für die Fläche an der Oldenburger Landstraße, die der Stadt Eutin gehört. Nun sucht man einen Träger für die neue mit insgesamt 45 Plätzen geplante Einrichtung.

Markt wird wie beschlossen

Eutin 03.02.2019
Eigentlich wollte die Stadt gleich nach der Sanierung des Rosengartens mit Markt Königstraße weitermachen, erläuterte Henning Schröter am Donnerstag in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt. Nun macht die „Unteren Denkmalschutzbehörde“ einen Strich durch die Rechnung.

Schon 2016 hatten sich die Stadtvertreter auf die Umgestaltung des Marktplatzes festgelegt und In wollen sich nicht hineinreden lassen. Im Stadtentwicklungsausschuss hatte die Mehrheit mit zehn zu fünf für das Pflasterband von der Peterstraße bis zur stumpfen Ecke/Lübecker Straße beizubehalten.

Die Denkmalpflege besteht aber darauf, den Markt als platzartiges und einheitlich geschütztes Ensemble bis an das Rathaus heran zu gestalten.

Eutiner Markt - Foto Lothar Sperling

Nun kann der Streit mit der Denkmalpflege die Finanzierung ins Wanken bringen. Bürgermeister Behnk Chef der Verwaltung möchte nicht in etwas investieren, was von der Denkmalpflege abgelehnt wird, „das ist verantwortungslos“, sagte er.

Behnk warnte davor sich mit dem Fördermittelgeber zu überwerfen, schon der Standort-Streit um das Spielschiff „Bounty“ und der Auseinandersetzung um die Treppe in der westlichen Peterstraße wirkt sich eventuel auf die Fördermittel aus. Auch Bauamtsleiter Henning Schröter wies auf die, in den vergangenen Jahren erhaltenen Summen vom Land und vom Bund hin, allein für 2018 hatte Eutin 1,65 Millionen Euro aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ bekommen.

Matthias Rachfahl (CDU) möchte loslegen und abwarten, was passiert, Heiko Godow (CDU) will sich nicht von den Fördermittelgebern drangsalieren lassen und die SPD-Fraktion möchte es sogar auf eine Klage ankommen lassen. Und Bürgermeister Behnk wollte eine Absicherung dass dieser Beschluss gegen die Auffassung der Denkmalpflege getroffen wird, wenn die Stadtvertreter auf die 2016 beschlossenen durchgehenden Straßenpflasterung beharrt. Karlheinz Jepp (SPD) meinte, dass Märkte davon leben, dass sie Zu- und Abflüsse haben, Heinz Lange (FWE) möchte ebenfalls das Durchziehen der Peterstraße und Christian Schulz (FDP) wollte wissen wie viel Geld verloren geht, wenn am Ende aus Kiel nicht gefördert wird.

Nach dieser heißen Diskussion stimmte man anschließend wieder für die geplante Gestaltung mit Straßenführung vor dem Rathaus.

Öffentliche Veranstaltung zum Thema „Straßenausbaubeiträge“

Eutin 07.02.2019
Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein sind seit dem 26.01.2018 nicht mehr verpflichtet, Straßenausbaubeiträge von Anliegern zu erheben. Auch für die Stadt Eutin stellt sich die Frage, ob an diesem Finanzierungsinstrument festgehalten werden soll oder ob alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen ins städtische Straßennetz vorzuziehen sind.

Der Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehrausschuss hat deshalb beschlossen, eine Informationsveranstaltung anzubieten.

Zu dieser Informationsveranstaltung

am Donnerstag, 21. Februar.2019,
um 19:00 Uhr
im Ostholstein-Saal
der Kreisverwaltung, Lübecker Straße 41
in 23701 Eutin,

sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Der Kieler Fachanwalt für Verwaltungsrecht Prof. Dr. Marcus Arndt wird über die verschiedenen Möglichkeiten der Städte und Gemeinden zur Refinanzierung ihrer öffentlichen Straßen, Wege und Plätze informieren. In dem Vortrag werden die prinzipiellen Unterschiede zwischen Steuern und Beiträgen, die Funktionsweise einmaliger Straßenausbaubeiträge, die Möglichkeiten zur Erhebung sogenannter wiederkehrender Straßenausbaubeiträge und zur gänzlichen Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen erläutert. Der Vortrag hat einen voraussichtlichen Umfang von etwa zwei Stunden. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum inhaltlichen Austausch.

Fortschreibung EHK erste Arbeitssitzung

Pressemitteilung der Stadt Eutin 23.01.2019
Die Fortschreibung des EHK dient der zeitgemäßen Anpassung des Entwicklungskonzeptes sowie der städtebaulichen Planungen für den Einzelhandel in Eutin und der Ermittlung von Potenzialen zur Qualitätsaufwertung bestehender schützenswerter Einzelhandelsstandorte. Die Aufgabe beinhaltet eine gesamtstädtische Betrachtung der Einzelhandelsnutzungen.

Vor Ort wurden gestern zunächst die Ausgangslage erörtert sowie die Ergebnisse der Datenerhebung vorgestellt. Das fortzuschreibende Konzept soll den Blick auf den Einzelhandel aus kommunaler Perspektive eröffnen. Es soll nicht Wettbewerb verhindern, sondern diesen auf gewollte Standorte konzentrieren.

Der Einzelhandel sieht sich einem zunehmenden Wettbewerb ausgesetzt mit veränderten Rahmenbedingungen. So nimmt nach einer ersten Analyse der cima der Druck durch das Online-Geschäft zu und das Käuferverhalten ändert sich.

Für die Stadt Eutin wurden 158 Einzelhandelsbetriebe erfasst mit einer Gesamtverkaufsfläche von 48.575 m² und einem Gesamtumsatz von ca. 135 Millionen Euro (brutto p. a.). Die Auswirkungen der LMK-Umstrukturierungen sind noch einzupflegen.

Die Handelszentralität liegt aktuell bei 146 und damit um 9% schwächer als 2013. Handelszentralität meint das Verhältnis aus Einzelhandels-Umsatz zur vor Ort vorhandenen einzelhandelsrelevanten Kaufkraft. Werte über 100 % weisen auf eine Anziehungskraft der Stadt hin, die sie z. B. als Mittel- oder Oberzentrum auf ihr Umland ausübt und dessen Bewohner stärker zum Einkauf in ihrem Einzelhandel bewegt als umgekehrt die eigene Bevölkerung ihre Kaufkraft nach außen trägt.

Der Rückgang der Handelszentralität in Eutin ist laut cima u.a. auf ein stärkeres regionales Wettbewerbsumfeld (z.B. Lübeck und Kiel mit Einkaufscentern), den Ausbau des Nahversorgungsangebotes im Umland und den zunehmenden Wettbewerb durch den Online-Handel zurückzuführen.

Insgesamt ist die Einzelhandelssituation am Standort Eutin nach Angaben der cima weiterhin als sehr gut zu bewerten. Die Handelszentralität von 145 signalisiert Kaufkraftzuflüsse aus dem Marktgebiet sowie durch Tagesgäste und Touristen.

Das Einzelhandelsangebot in Eutin wird als attraktiv eingestuft. Die Kaufkraftzuflüsse aus der Umgebung basieren auf der Angebotskompetenz des innerstädtischen Einzelhandels und der großflächigen Fachmarktkonzepte an den Sonderstandorten Industriestraße/Johann-Specht-Straße und Plöner Straße.

Architektin Schnibben und EHK Erste Arbeitssitzung

Angebotslücken sieht die erste Analyse ausschließlich in den Branchen Sportartikel/Fahrräder und Möbel. Demnach könnten weitere inhabergeführte Einzelhandelsbetriebe und Filialisten das Angebot quantitativ und qualitativ ergänzen.

Die Fertigstellung der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Eutin ist durch Beschlussfassung in der Stadtvertretung am 26.06.2019 vorgesehen, so dass ab Mitte 2019 mit dem fortgeschriebenen Planungsinstrument als „informelles städtebauliches Entwicklungskonzept“ als Basis für die Stadtentwicklung gearbeitet werden kann.

Präsentation erste Arbeitsgruppensitzung Einzelhandelskonzept Eutin 16.01.19

Das Einzelhandelskonzept der Stadt Eutin wird fortgeschrieben. Der Arbeitskreis hat sich zu seiner ersten Sitzung getroffen:

DFWE fordert Kostenvergleich Standorte Wilhelm-Wisser-Schule

Eutin 22.01.2019
Pressemitteilung der Demokratischen Freien Wähler Eutin vom 22.01.2019

Die Fraktion DFWE hat die im letzten Schulausschuss erstmalig genannten Fakten bewertet, u.a. auch die Kosten aufgrund der Machbarkeitsstudie für einen Um-und Erweiterungsbau der W.-Wisserschule am Berg.

Wir sind fassungslos, dass eine Mehrheit der Ausschussmitglieder die Standortentscheidung zugunsten am Berg getroffen hat, ohne Kenntnis und Vergleich der jeweiligen Kosten für die beiden Varianten am Berg bzw. am kleinen See. Es ist nicht auszuschließen, dass sie damit möglicherweise die teurere und unwirtschaftlichere Lösung gewählt hat. Die Kosten des Architektenbüros für den Standort am Berg wurden mit 33,6 Mio€ benannt, die Schätzung der Stadt für einen Neubau am See mit 28, 2 Mio€.

Im Aussschuss wurde in einem Hauruck-Verfahren mit der Standortfrage auch über eine zweistellige Millioneninvestition entschieden, obwohl von drei Fraktionen Anträge auf Vertagung. Klärung der Kosten und Bewertung der neuen Erkenntnisse gestellt wurden.

Die Möglichkeit, erhebliche Steuergelder einzusparen, wurde mal eben so vom Tisch gewischt.

Die von uns mehrfach gestellte Frage: "Warum diese Eile?", blieb unbeantwortet. Auch eine ordnungsgemäße Beteiligung der Schulkonferenz erfolgte bislang nicht. So können wir nur spekulieren, dass die Zulässigkeitsentscheidung über das Bürgerbegehren "Vernunft macht Schule" Grund für die Hektik war. Denn drei Tage nach der Standortentscheidung fiel auch die Entscheidung über die Zulässigkeit und damit das Verbot, weitere dem Begehren entgegenstehende Entscheidungen oder Massnahmen zu treffen. Dieser Schulausschuss bot somit die letzte Chance, vor einem Bürgerentscheid schnell noch eine vom Begehren abweichende Standortentscheidung zu treffen. Ein Narr, der Böses dabei denkt.

Die Fraktion DFWE hat heute in einem Schreiben den Bürgermeister zur Stellungnahme und Begründung aufgefordert, ob er einen Kostenvergleich der beiden Standortvarianten herbeiführen wird und ggf. warum er dies unterlässt.

Unser Ziel ist es, den Schuldenberg Eutins zu verringern und nicht durch unzureichend vorbereitete und übereilte Entscheidungen zu vergrößern.

Sigrid Jürß
Pressesprecherin der DFWE

Anlage
Schreiben an Bürgermeister

Schreiben an Bürgermeister

zur Pressemitteilung Eutin 22.01.2019
Fraktion DFWE
Fraktionsvorsitzender
Olaf Bentke
Dorfstr. 19
23701 Eutin
olafbentke@web.de

Herrn Bürgermeister
Carsten Behnk
Markt 1
23701 Eutin
Per Mail übersandt

Betreff: Kostenvergleich Standorte W.-Wisserschule

Sehr geehrter Herr Behnk,

im Schulausschuss am 15.01.2019 wurde die Standortentscheidung für die W.-Wisserschule getroffen. Die Mehrheit des Ausschusses hat sich für den Verbleib der Schule am Berg entschieden. Wie die Machbarkeitsstudie zeigt, ist nach einem Um-und Erweiterungsbau mit Tiefgarage das bereits jetzt genutzte Gebäude am Berg für den erforderlichen Schulbetrieb geeignet. Die Kosten für diese Massnahme wurden uns erstmalig im Ausschuss vom Architektenbüro Ewers Dörnen mit 33,6 Mio€ benannt. Enthalten in dieser Summe sind nach der Information im Ausschuss 19,5 Mio€ für den Neubau, 4,8 Mio€ für die Sporthalle, 1,8 Mio€ für die Tiefgarage und 7,5 Mio€ für die Bestandssanierung.
Wir müssen aber davon ausgehen, dass sich diese Investionssumme noch erhöhen wird. Zum einen handelt es sich um eine grobe Kostenschätzung aufgrund einer Machbarkeitsstudie, zum anderen sind auch Folgekosten, die während der Umbauphase anfallen wie z.B. Umzug bzw. Auslagerung der Schüler, Anmietung von Containern noch zu berücksichtigen.

Als Alternativstandort für die W.-Wisserschule kommt auch das Gelände am kleinen See in Frage. An dieser Stelle wäre ein Neubau der Schule erforderlich, gemeinsam mit einem Neubau der dort schon vorhandenen Grundschule und einer gemeinsamen Sporthalle. Im Rahmen des zu diesem Thema laufenden Bürgerbegehrens gibt es Kostenschätzungen aus Ihrem Haus.

Die von der Stadt geschätzten Kosten sind wie folgt benannt:
44 Mio€ für das gesamte Schulkonzept (W.-Wisserschule, Grundschule + Sporthalle)
Davon 8 Mio€ für die Grundschule und 8 Mio€ für die Sporthalle. Damit wäre ein Neubau der W.-Wisserschule mit einer Investition von 28 Mio€ zu realisieren.
(Nachrichtlich: Die BI ermittelte Kosten in Höhe von 18,6 Mio€ für den Neubau W.-Wisserschule).

Beide Standorte erfüllen die schulischen Belange. Ein Neubau am kleinen See wird sogar von der Schulkonferenz der W.-Wisserschule favorisiert.

Auf den ersten Blick wäre danach die Standortalternative am kleinen See wirtschaftlicher.

Auf Nachfrage im Schulausschuss wurde von Ihrem Bauamtsleiter versichert, man könne die beiden Kostenschätzungen nicht vergleichen. Im vorliegenden Fall sei eine Bestandssanierung inkl. Erweiterung plus Tiefgarage am Berg billiger als ein Schulneubau am kleinen See. Diese Auffassung wurde nicht mit Zahlen belegt, sondern erfolgte wohl mehr aus Erfahrung und Gefühl heraus.
Wir bevorzugen Fakten als Grundlage für unsere politischen Entscheidungen. Unsere mehrfache Forderung, einen Investitionsvergleich der beiden Möglichkeiten aufzustellen, fand bei Ihnen, sehr geehrter Herr Behnk, und Ihrem Bauamtsleiter leider kein Gehör.

Wir halten es für grob fahrlässig, durch eine Standortentscheidung und damit gleichzeitig über eine daraus resultierende mehrstellige Millioneninvestition zu entscheiden, ohne zu wissen, ob eine vorliegende Standortalternative wirtschaftlicher wäre. Die hohe Verschuldung der Stadt Eutin gebietet es, verantwortungsvoll mit Steuergeldern umzugehen. Und dies umso mehr, wenn es wie hier möglicherweise um Einsparungen in Millionenhöhe gehen kann.

§ 12 der GemeindehaushaltsVO Sch-H sieht vor, dass bevor Investitionen von erheblicher finanzieller Bedeutung beschlossen werden, unter mehreren in Betracht kommenden Möglichkeiten durch Vergleich der Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach § 41 und der Folgekosten, die für die Gemeinde wirtschaftlichste Lösung ermittelt werden soll.

Wir bitten um Beantwortung folgender Fragen:

1. Wird die Verwaltung einen Kostenvergleich der Standortalternativen W.-Wisserschule am Berg und W.-Wisserschule am kleinen See erstellen?
2. Wenn ja, bis wann?
3. Wenn nein, warum nicht?

Inzwischen ist eine Verlagerung des Förderzentrums Lernen von der Albert-Mahlstedtstraße in einen Neubau am kleinen See angedacht. Auch für diesen Fall, bitten wir um Beantwortung der oben genannten 3 Fragen.

Unser Ziel ist es, beste Lösungen zu wirtschaftlichsten Bedingungen!

Mit freundlichen Grüßen
Olaf Bentke

Abschrift
Fraktionsvorsitzende
Presse

Weitere Stromladesäule für E-Autos in Eutin freigeschaltet

Pressemitteilung Eutin 22.01.2019

Auf ein Neues: Ostholsteins Kreisstadt ist auf dem besten Weg zum Vorzeigeobjekt in Sachen E-Mobilität zu werden. In Eutin wurde jetzt die bereits vierte Ladestation der Stadtwerke Eutin GmbH (SWE) für Elektroautos eröffnet. Die Stromtankstelle, an der zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit Energie versorgt werden können, steht direkt an der Weidestraße auf dem Parkplatz des dortigen REWE-Marktes. Der Regen hielt Bürgermeister Carsten Behnk nicht davon ab, die neue Anlage offiziell in Betrieb zu nehmen: “Ich freue mich sehr, dass es dank der Bereitschaft mehrerer Beteiligter gelungen ist, hier einen nicht unerheblichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, dem sich die Stadt bekanntlich sehr verpflichtet fühlt. Der Ort für die neue Ladesäule ist in unmittelbarer Nähe der Weidestraßenkreuzung bewusst so gewählt, dass auch auswärtige Autofahrer die Stromtankstelle leicht erreichen können. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie gut angenommen werden wird.”

An der kurzen Eröffnungszeremonie nahm auch SWE-Geschäftsführer Marc Mißling teil, der die Bereitschaft des heimischen Versorgungsunternehmens unterstrich, maßgeblich zu einem flächendeckenden System an Ladesäulen beizutragen: “Wer auf E-Mobilität setzt, muss auch die nötige Infrastruktur schaffen – und dafür wollen wir uns gern auch in Zukunft einsetzen.”

Grundeigentümer Finn Pitzner fährt zwar derzeit noch einen großvolumigen Benziner – “aber als Oldtimer”, wie er betont – glaubt aber fest an die Zukunft der elektrischen Fortbewegung: “Deshalb war ich auch sofort bereit, den Platz für die Säule zur Verfügung zu stellen.”

Und REWE-Marktleiter Jörg Artischewski freut sich, dass die E-Tankstelle direkt vor dem von ihm geführten Geschäft installiert wurde: “Es gehen so zwar zwei Parkplätze für den allgemeinen Kundenverkehr verloren, doch das wird durch das neue Angebot mehr als aufgewogen. Wir gehen mit der Zeit – und das lässt sich auf diese Weise doch hervorragend dokumentieren.”

Die Ladeleistung pro Ladepunkt liegt bei der Anlage an der Weidestraße bei bis zu 22 Kilowattstunden, wobei die genaue Leistungsabgabe vom Wechselrichter des jeweiligen Fahrzeugs abhängig ist. Abgegeben wird ausschließlich Naturstrom aus regenerativen Energien. Die Bezahlung ist auf verschiedene Art und Weise möglich. So können Interessenten mit den Stadtwerken Eutin einen Autostrom-Vertrag abschließen. Dieser beinhaltet einen monatlichen Grundpreis von 4 Euro und einen Arbeitspreis von 32 Cent pro Kilowattstunde. Der Kunde kann zu diesen Konditionen an 2.400 Ladesäulen im Bundesgebiet Strom tanken, die zum Roaming-Netzwerk gehören. Seine Rechnung bekommt der Kunde von den Stadtwerken Eutin. Aber auch ohne Vertrag ist das Laden möglich. Dann kostet die Kilowattstunde 39 Cent und die Bezahlung geschieht per Kreditkarte oder PayPal. Die Freischaltung der Ladesäule erfolgt über App eCharge für Ladende mit oder ohne Vertrag, über die so genannte RFID-Karte für Kunden mit Vertrag oder über intelligente Ladekabel, in denen die Vertragsdaten bereits auf einem Chip gespeichert sind.

Die Stadtwerke Eutin betreiben neben der neuen Anlage auf dem REWE-Parkplatz bereits Ladesäulen in Eutin an der Holstenstraße 6, am Bahnhof, auf dem Parkplatz am Segenhörn, in Malente in der Bahnhofstraße, in Schönwalde, Süsel und Hutzfeld. Weitere Stromtankstellen sind in Sierksdorf und in Ahrensbök befinden sich im Aufbau.

Grünes Licht für Strahlenzentrum

Eutin, den 20.01.2019

Einstimmig hat am Donnerstagabend der Stadtentwicklungsausschuss für Radiologisches Zentrum am Bahnhof abgestimmt.

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Eutin war ursprünglich die Dreifeldhalle geplant, jetzt kann auf dem Sondernutzungsgebiet ein Radiologisches Zentrum errichtet werden.

Strahlentherapiepraxis und ein Café für Angehörigen und Patienten sind im Erdgeschoss geplant. Im Obergeschoss werden Therapieflächen Praxen und Büroräume eingerichtet. Die Ärzte von Curavid wollen schwerkranken Patienten künftig lange Wege nach Kiel oder Lübeck ersparen.

Schon im September2018 war das Ärzteteam it ihrem Wunsch, ein Strahlenzentrum in Eutin zu errichten an den Ausschuss für Stadtentwicklung herangetreten. Man wolle den Menschen der Region eine hoch qualifizierte medizinische Leistung zu bieten. im Vordergrund steht das Wohl der Patienten und der Therapieerfolg. Die kurte Behandlung steht in keinem guten Verhältnis zur Fahrzeit von einer halben bis Stunde und mehr.

Für die Mitarbeiter ist eine Bahnhofsnahe wichtig, da viele mit dem Zug kommen. Die 38 vorgesehenen PKW-Stellplätze reichen aus, da Patienten meist mit dem Taxi anreisen.

Der ehemalige Stadtvertreter Finn Pitzner stellte im Ausschuss am Donnerstagabend die Frage nach anderen Standorten, bekam aber eine einhellige Abfuhr. Die Nähe zur SANA-Klinik und der Stadt sind optimal gewählt.

Auch die Kreuzung Hospitalstraße / Elisabethstraße muss für die Strahlenpraxis an diesem Standort nicht geändert werden. Dort war schon einmal ein Kreisverkehr angedacht.

Dr. Joachim Göbel von Curavid rechnet mit dem Baubeginn 2020 und schätzt ein bis eineinhalb Jahre für die Bauzeit des Gebäudes. Derzeit werden unter anderem die Boden- und Erschütterungsgutachten erstellt, Voraussetzungen für den Bauantrag .

Schon jetzt kooperiert Curavid mit den Sana-Kliniken in Eutin und Lübeck, Brustzentren in Ostholstein und Herzogtum Lauenburg und den Schön-Kliniken in Neustadt. Eutin wäre ein dritter Standort in Ostholstein neben zweien in Lübeck.

Es ging hoch her beim Schulausschuss

Eutin, den 15.01.2019

Malte Tech (FWE) hatte wegen vieler Unklarheiten die Vertagung des Tagesordnungspunktes verlangt, dem wurde aber nicht stattgegeben.

Schulleiter Sven Ulmer ist mit dieser Lösung nicht zufrieden, er bemängelte die fehlenden Möglichkeiten für Fach- und Sportunterricht für fast 3 Jahre. Die Schulkonferenz hatte sich auch deutlich für einen Neubau am See ausgesprochen.

Das Ergebnis wird dann eine Schule sein, mit 2 Feld-Sporthalle, Aula und Mensa und einem Schulhof von 300 qm Größe für 696 Schüler. „Das Ganze würde 33.600.000,--€ kosten“ so die Architekten Jürgen Ruoff und Torsten Ewers. Wie hoch die Kosten für die Bereitstellung der Ersatzräume, Folgekosten durch Stressbedingte Krankheitsausfälle sind fragte Gerd Heiligenstühler (FWE) in einem Schreiben an den Ausschuss und der Zeitaufwand um den Leistungsabfall der Schüler aufzufangen und die Elternbeschwerden zu bearbeiten ist auch nicht berücksichtigt.

Ein Neubau am kleinen See hatte die Stadt mit rund 28 Mio. Euro kalkuliert. Bürgermeiser Carsten Behnk hält die 33,6 Mio. Euro für die Schule am Berg für die wirtschaftlichere Lösung und verwies auf städtebaulich und verkehrstechnisch Vorzüge. Er forderte die Bürgerinitiative „Vernunft macht Schule“ auf den Antrag auf einen Bürgerentscheid zurückzuziehen.

Die Bi hatte am 21. Dezember 1850 Unterschriften im Rathaus abgegeben, alles Eutiner die den Neubaus der WWS und der Grundschule plus Sporthalle Am Kleinen See fordern. Bis 8. Februar muss die Kommunalaufsicht die Zulässigkeit entscheiden. Sicher wird es dazu kommen, dann würden erst einmal alle Planungen der Stadt zum Neubau der Grundschule sowie der Sporthalle Am Kleinen See und zur WWS aufgeschoben.

BI-Vertreter Torben Junge kann nicht erkennen warum die Lösung an der Elisabethstraße besser ist, die BI möchte beide Schulen am Kleinen See neu bauen, mit einer großen 3 Feldhalle, die von den Schulen und Vereinen genutzt werden kann. Diese Lösung ist schneller und störungsfreier durchzuführen und kostet auch deutlich weniger. Das Gebäude in der Elisabeth-Straße könnte auch noch Geld einbringen.

Trotz vieler Unklarheiten wurde der Beschluss für die Schule am Berg gefasst. DFWE Ausschussmitglied Sigrid Jürß wollte den Fraktionen wenigstens die Möglichkeit einräumen, dieses mit Ihren Mitgliedern zu besprechen, auch das wurde von den großen Parteien abgelehnt.

Erste Arbeitssitzung zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes

Pressemitteilung Eutin 17.01.2019
Der begleitende Arbeitskreis zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes hat sich vergangene Woche zu seiner ersten Sitzung getroffen. Dem Arbeitskreis gehören TeilnehmerInnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft an. Die cima Beratung und Management GmbH, Lübeck, ist mit der Fortschreibung des von der GMA im Dialog mit der Verwaltung erstellten Einzelhandelskonzeptes (kurz EHK) aus dem Jahr 2013 beauftragt.

Die Fortschreibung des EHK dient der zeitgemäßen Anpassung des Entwicklungskonzeptes sowie der städtebaulichen Planungen für den Einzelhandel in Eutin und der Ermittlung von Potenzialen zur Qualitätsaufwertung bestehender schützenswerter Einzelhandelsstandorte. Die Aufgabe beinhaltet eine gesamtstädtische Betrachtung der Einzelhandelsnutzungen.

Vor Ort wurden gestern zunächst die Ausgangslage erörtert sowie die Ergebnisse der Datenerhebung vorgestellt. Das fortzuschreibende Konzept soll den Blick auf den Einzelhandel aus kommunaler Perspektive eröffnen. Es soll nicht Wettbewerb verhindern, sondern diesen auf gewollte Standorte konzentrieren.

Der Einzelhandel sieht sich einem zunehmenden Wettbewerb ausgesetzt mit veränderten Rahmenbedingungen. So nimmt nach einer ersten Analyse der cima der Druck durch das Online-Geschäft zu und das Käuferverhalten ändert sich.

Für die Stadt Eutin wurden 158 Einzelhandelsbetriebe erfasst mit einer Gesamtverkaufsfläche von 48.575 m² und einem Gesamtumsatz von ca. 135 Millionen Euro (brutto p. a.). Die Auswirkungen der LMK-Umstrukturierungen sind noch einzupflegen.

Die Handelszentralität liegt aktuell bei 146 und damit um 9% schwächer als 2013. Handelszentralität meint das Verhältnis aus Einzelhandels-Umsatz zur vor Ort vorhandenen einzelhandelsrelevanten Kaufkraft. Werte über 100 % weisen auf eine Anziehungskraft der Stadt hin, die sie z. B. als Mittel- oder Oberzentrum auf ihr Umland ausübt und dessen Bewohner stärker zum Einkauf in ihrem Einzelhandel bewegt als umgekehrt die eigene Bevölkerung ihre Kaufkraft nach außen trägt.

Der Rückgang der Handelszentralität in Eutin ist laut cima u.a. auf ein stärkeres regionales Wettbewerbsumfeld (z.B. Lübeck und Kiel mit Einkaufscentern), den Ausbau des Nahversorgungsangebotes im Umland und den zunehmenden Wettbewerb durch den Online-Handel zurückzuführen.

Insgesamt ist die Einzelhandelssituation am Standort Eutin nach Angaben der cima weiterhin als sehr gut zu bewerten. Die Handelszentralität von 145 signalisiert Kaufkraftzuflüsse aus dem Marktgebiet sowie durch Tagesgäste und Touristen. Das Einzelhandelsangebot in Eutin wird als attraktiv eingestuft. Die Kaufkraftzuflüsse aus der Umgebung basieren auf der Angebotskompetenz des innerstädtischen Einzelhandels und der großflächigen Fachmarktkonzepte an den Sonderstandorten Industriestraße/Johann-Specht-Straße und Plöner Straße.

Angebotslücken sieht die erste Analyse ausschließlich in den Branchen Sportartikel/Fahrräder und Möbel. Demnach könnten weitere inhabergeführte Einzelhandelsbetriebe und Filialisten das Angebot quantitativ und qualitativ ergänzen.

Die Fertigstellung der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Eutin ist durch Beschlussfassung in der Stadtvertretung am 26.06.2019 vorgesehen, so dass ab Mitte 2019 mit dem fortgeschriebenen Planungsinstrument als „informelles städtebauliches Entwicklungskonzept“ als Basis für die Stadtentwicklung gearbeitet werden kann.

Warum diese Eile?

Eutin 15.01.2019
Eine Sondersitzung des Schulausschusses heute am 15. Jan. 2019 soll nun die Maßnahmen der Machbarkeitsstudie für die Wilhelm-Wisser-Schule als endgültige Lösung festschreiben.

Der FWE Fraktionsvorsitzende Malte Tech hat schon einen Antrag gestellt diese Punkt von der Tagesordnung zu nehmen. Die Machbarkeitsstudie hat viel zu viele Ungenauigkeiten, zum Beispiel fehlen die Höhenangeben. Auch sind aus den vorliegenden Unterlagen überhaupt keine Kosten zu ersehen. „Bauen im Bestand wird immer teurer als ein Neubau“ so Tech.

Der Schulbeirat der WWS hatte sich in der letzten Sitzung auch für einen Neubau entschieden, Dabei wurde besonders auf die Bauzeit hingewiesen. Klassen müssten ausgelagert werden, wohin steht noch nicht fest, Baulärm würde den Unterricht stark in Mitleidenschaft ziehen. Ein heilloses Durcheinander über mehrere Jahre. Bei einem Neubau am See könnte der Schulbetrieb bis zu dem Umzug ungehindert weitergeführt werden. Das gilt für beide Schulen.

Und dann hat man eine Schule, die auf 500 Schüler festgelegt ist, bei einem jetzigen Stand von 489 Schülern. Also keine Luft nach oben. Also keine Luft nach oben. Eutin hat im vergangenen Jahr ca. 800 Einwohner mehr bekommen, Viele Eutiner Schüler fahren jetzt schon zu Schulen in der Umgebung. Da kann man nur mit einer attraktiven, neuen Schule entgegenwirken.

Neujahrempfang 2019

Eutin 14.01.2019
Die Stadt Eutin und das Panzeraufklärungsbataillon 6 Holstein hatten zum Neujahrempfang 2019 geladen, in diesem Jahr in den Speisesahl der Rettbergkaserne, da der Saal der Schlossterrassen durch einen Wasserschaden unbenutzbar geworden war.

Von den Bundestagsabgeordneten Betina Hagedorn und Ingo Gädechens bis zu den Abgeordneten des Eutiner Jugendparlamentes war alles erschienen, was in der Politik etwas bewirken möchte. Neben Herrn Oberstleutnant Tobias Aust waren viele Angehörige und Ehemalige der Bundeswehr anwesend und von den Feuerwehren und Vereinen waren die Vorstände und viele Mitglieder gekommen.

Bürgervorstehers Dieter Holst begrüßte die vielen Gäste aus Politik, vereinen, Wirtschaft und Adel, über 250 Eutiner lauschten der von der Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt geführten Gesprächsrunde. Die Ausführungen des Bürgermeisters Carsten Behnk stellten das im vergangenen Jahr Geschaffte und die Ziele für das neue Jahr in den Vordergrund und freute sich über den Einwohnerzuwachs von 16.900 auf 17.700 Eutiner.

Landrat Reinhard Saager war begeistert, dass es der Kreis Ostholstein geschafft hat den Schuldenberg von 80.000.000 € zu halbieren. So kann man in die Zukunft schauen.

Von dem großen Bildschirm brachten, auf dem Wochenmarkt befragt Alt-Eutiner und Neubürger Ihre Wünsche vor und auch Grüße der Soldaten im Afghanistaneinsatz wurden auf diesem Weg übermittelt. Natürlich fehlet auch die Chinareise der Eutiner Stadtvertreter nicht, ein Beitrag, der im Chinesischen Fernsehen gesendet wurde, spiegelte die guten Verbindungen nach Xinchang wieder.

Eine gelungene Veranstaltung, die durch die Klänge des Salontrios des Kulturpreisträgers Martin Kahl-Wagner aufgelockert wurde.

Pressemitteilung der DFWE

Eutin 14.01.2019
Pressemitteilung der DFWE vom 28.12.2018

Die Fraktion "Demokratische Freie Wähler Eutin" ist gegen ein Hotel an der Stadtbucht

Wir als DFWE haben zwar die Fraktion der FWE und die Wählergemeinschaft verlassen, aber zu unseren Zielen und Wahlversprechen stehen wir selbstverständlich auch weiterhin.
Ein Teil unserer jetzigen Fraktion hat immerhin aktiv in der Bürgerinitiative "Erhalt Haus des Gastes" gekämpft und damals viel Herzblut investiert.
Wir wissen, dass etliche Eutinerinnen und Eutiner darauf vertrauen, dass ihre Interessen nicht verraten werden.

Von schönen Bildern und guten Worten über einen Hotelneubau lassen wir uns nicht täuschen.
Dies Gebäude, 60 m lang und max. 14,5 m hoch, ist kein kleines Hotel, zumal noch Erweiterungsbedarf besteht. Der Bau wird die Stadtbucht dominieren und das gegenüberliegende Schloss in den Schatten stellen. Der geplante Anbau der Schlossterrassen wird ein Übriges dazu tun, die gesamte Stadtbucht zuzubauen.

Ganz entscheidend für unsere Haltung ist auch, dass das Hotel im Landschaftsschutzgebiet und zu einem Großteil sogar in der Uferschutzzone gebaut wird. Der Gesetzgeber hat mit den Schutzvorschriften zugunsten der Natur und damit der Menschen gerade Bauten wie diese verhindern wollen.

Wir stehen zu unserer Überzeugung. Ein Hotel an der Stadtbucht findet nicht unsere Zustimmung in der Stadtvertretung.

Pressesprecherin DFWE
Sigrid Jürß

Pressemitteilung der Fraktion "Demokratische Freie Wähler Eutin" (DFWE)

Eutin 11.01.2019
Fraktion "Demokratische Freie Wähler Eutin" (DFWE)

Pressemitteilung der Fraktion "Demokratische Freie Wähler Eutin" (DFWE) vom Eutin 22.12.2018

Die neugegründete Fraktion "Demokratische Freie Wähler Eutin" (DFWE) hat jetzt auch einen klaren Schnitt zur Freien Wählergemeinschaft Eutin - FWE - gezogen.

Ab sofort sind 12 Mitglieder – das ist rd.ein Drittel der Wählergemeinschaft - aus der FWE ausgetreten. Dies sind neben den Fraktionsmitgliedern der DFWE auch weitere Weggefährten. Die drei Vorstandsmitglieder der FWE Olaf Bentke, Ivo Stock und Annegret Cordes legen damit auch ihre Ämter nieder.

Nach der Trennung von der FWE-Fraktion ist für uns alle klar, dass eine Zusammenarbeit auch in der Wählergemeinschaft unmöglich geworden ist. Wir sind froh, diese Last los zu sein und einen Neubeginn zu starten.

Bis auf weiteres wird die Fraktion DFWE ohne Bindung an eine Wählergemeinschaft oder Partei die Interessen der Wählerinnen und Wähler in den Ausschüssen und der Stadtvertretung wahrnehmen.

Wir stehen zu unseren Wahlversprechen. Unsere wichtigsten Ziele in der Fraktionsarbeit sind daher:
Transparenz und Einbeziehen der Bürgerinnen + Bürger in unsere Arbeit
Abbau des Schuldenberges der Stadt Eutin
Kein Hotel an der Stadtbucht
Keine Mehrfeldhalle am Güterbahnhof
Neubau der 2 Schulen am kleinen See
Verzicht auf Straßenausbaubeiträge

Pressesprecherin DFWE
Sigrid Jürß

Weiter auf Seite 3 2018

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